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Teil Fünfzehn: Die Vollendung des Ersten Geologischen Lehrpfades 2020 von Jena

Gleich das erste Bild in der Presse zeigt den Ausblick von der Bank an der O-W- Straße und nicht von den Kernbergen aus!

01.01.2020

Kontrollgang über den gesamten GL 1 2020 (außer Aufschluss 1): Es wurden keine Schäden festgestellt. Im Bereich K - B Straße (Wegekreuzung) und O - W Straße (Bank) gab es viele Hinterlassenschaften aus der Sylvester- und Neujahresnacht. In der O-W Straße wurde diese Feuerwerksreste inzwischen von von Anwohnern zum Teil weggeräumt. Viele Scherben befinden sich aber noch im Bereich der Wegekreuzung. Auch direkt am Aufschluss 3 Wilhelmshöhe lagen noch zahlreiche Reste von Feuerwerkskörpern.

So sah es im Bereich der Bank aus (O-W Straße) !So sah es im Bereich der Wegekreuzung (K-B Straße) aus!

02.01.2020

Im Bereich der Verlängerung der K-B Straße bis zur Wegekreuzung wurde etwas aufgeräumt, die Flaschen wurden entsorgt und Scherben, die unmittelbar auf dem Weg lagen, zur Seite geräumt. Der Müll müsste aber dort noch weggeschafft werden!

04.01.2020

An der Wegekreuzung und in Verlängerung der K B Straße wurde der Feuerwerksmüll eingesammelt und entsorgt. Am Wendehammer der K B Straße hatte jemand schon den dort vorhandenen Müll beseitigt. Im Bereich des GL 1 2020 scheint nun der Müll an allen neuralgischen Stellen beseitigt worden zu sein. Hier ist also eine Meldung im Mängelmelder nicht erforderlich. Es fehlt nun nur noch den kleinen Aufschluss an der Wilhelmshöhe etwas frei zu schneiden und am Aufschluss 1 sollte später das aufkommende Strauchwerk wieder zurückgeschnitten werden. Warum die 3 Birkenruinen immer noch stehen, wurde in einem Kommentar im Mängelmelder angefragt.

19.01.2020

Endlich war es so weit! Die drei Birkenruinen und weitere gekennzeichnete Bäume im GL 1 Bereich wurden gefällt. Auch der schräg stehende Baum oberhalb der GS 1 wurde gefällt. Die Wege zwischen Hauptwanderweg und kleiner Zick-Zack Weg sind allerdings nun in teilweise schlechten Zustand. Da wird aber zeitnahe daran gearbeitet diesen Zustand zu beseitigen. Bis zur Wilhelmshöhe sind die Baumfällungen zu beobachten. Dort wurde damit begonnen den kleinen Aufschluss wieder etwas "freizulegen". Diese Arbeiten sind aber noch lange nicht abgeschlossen. Interessierten Spaziergängern (mit Familie) und vorbeikommenden ehemaligen Kollegen erklärte ich kurz diesen kleinen verwachsenen Anschnitt im Röt. Am jeweiligen Ende der beiden Straßen im Neubaugebiet sieht man jetzt auch die neuen Straßennamenschilder. Eine Angelegenheit, die auch schon vor fast 10 Jahren im Zusammenhang mit dem Neubaugebiet auf meine Initiativen im Zusammenhang mit dem Ersten Geologischen Lehrpfad von Jena angegangen wurde.

Endlich gefällt: Die Birkenruinen am GL 1 2020Baumfällung auch an den GS 1Nun auch direkt am GL 1 2020 Verlauf zu lesen!Die Karl-Brauckmann Straße am GL 1 2020!Baumstämme an der Übersichtstafel (Fuchsturmweg).Wegeschäden am Abzweig vom Hauptwanderweg zu Aufschluss 3 (noch 2b).


24.01.2020

Ein paar Neuigkeiten zum GL 1 2020:

Laut Pressemitteilung soll ein Zugangsweg zum Fuchsturm als "Ritter- und Burgenweg" konzipiert werden. Das könnte den GL 1 maximal im Bereich der Steinmale tangieren. Hier werden Fördermittel vom Land angefordert. Da kommt mir wieder die Neubeschilderung der Aufschlüsse 2 a und 3 (noch 2 b) in den Sinn. Ein Rückblick in das Jahr 1986, wo die 750jahrfeier der Stadt Jena mit Veranstaltungen und einem Festzug damals begangen wurde (Veranstaltung in der Rathausdiele), lässt mich auch daran erinnern, dass der Erste Geologische Lehrpfad von Jena ursprünglich auch zu diesem Anlass eingeweiht werden sollte (siehe Chronik Teil 1).

Aus Chronik Teil 1:

*Lehrpfad (TLZ Febr. 86) Gemeinsam werden die AG "Junge Geologen", Fachgruppe Geologie/Mineralogie und Freundeskreis Fuchsturm als Beitrag zur 750-Jahr-Feier der Stadt den ersten geologischen Naturlehrpfad fertigstellen, der von Jena-Ost über die Wilhelmshöhe und den Nordhang des Hausberges zu den Steinmalen am Fuchsturm führt.

Hier zwei Schnappschüsse aus der Veranstaltung im Rathaus: 

Auch der GL 1 war damals mit als "MMM Projekt" gedacht.Siehe Chronik Teil 1 15.6.87, Bild 10An diesem Festumzug nahm ich als "verkleideter Lehrer um 1900" teil. Der GL 1 war am 7.10. 1986 noch nicht ganz fertiggestellt.


28.01.2020

Wandertag mit Kindern der 2. Klasse (2 b) der Nordschule über Teile des "GL 1 2020". Trotz des sehr durchwachsenen Wetters war es für alle Beteiligten ein Erlebnis diesen Geologischen Lehrpfad zu erwandern. Wir waren am Aufschluss 1 und in der Höhle (Schillstraße), am Aufschluss 1 b, an den Gipsschlotten 1 und am Aufschluss 4 (noch 3) an der Wilhelmshöhe. Dort hatte man das vor einer Woche abgeschnittene Strauchwerk in den Aufschluss gelegt. Hier sind zeitnahe Folgearbeiten notwendig. An der Oschatzbank wurde die Wanderung beendet und ein Gruppenfoto gemacht.

An den GS 1 waren auf der rustikalen Bank frische schwarze Beschmierungen, von zwei Jugendlichen am Vortag verursacht, zu sehen. Ich hatte diese Jugendlichen dort bei meinem Kontrollgang sitzen sehen (siehe Bild).

Frische Beschmierungen auf der Bank von zwei Jugendlichen am 27.1. 20 gegen 16.30 Uhr verursacht.Hinter dem A. Beier Stieg gehen die Aufschlüsse weiter .Die Klasse in der Höhle am Aufschluss 1 des GL 1 2020.Auf den GS 1

 


08.02.2020

Einsatz am GL 1 2020: Während eines Kontrollganges wurden folgende Arbeiten erledigt:

1. Der GL Pfahl am Ende der O-W Straße war aus der Verankerung gerissen und den Hang hinter dem Bauzaun geworfen. Er wurde wieder aufgestellt.

2. Das Astwerk im Aufschluss an der Wilhelmshöhe wurde wieder in der Umgebung des Aufschlusses abgelegt.

3. Das kurze Geländerstück, welches den ehemaligen Weg durch die Hohle oberhalb der Wiedereinmündung in den Hauptwanderweg (hinter Aufschluss 2 b) früher absperren sollte, war im Zuge der Baumfällarbeiten entfernt wurden und lehnte am Geländer. Es wurde zur Einmündungsstelle des Weges durch den Leitewald gebracht und dort aufgestellt.

4. Die Beschädigung am Geländer (durch die Baumfällarbeiten) am Hauptwanderweg wurde provisorisch repariert.

Oberhalb des Schlendorfer Oberweges waren Wegearbeiten in Gange. Dort will man zukünftig mit zwei Rinnen die Abspülungen in den Schlendorfer Oberweg verhindern. Bei einem weiteren Kontrollgang kam ich an den GS 2 mit dem Autor des Karl- Brauckmann Artikels von  3/2018 des 07 Stadtmaganzins ins Gespräch. Man plant einen Artikel über die GS 2 zu schreiben. Dafür gab ich einige Hinweise zu den GS 2 und empfahl den Artikel für die Monate Mai oder Juni 20 zu veröffentlichen.

Auf diesen GL Pfahl hatte man es wieder abgesehen. Das GL Zeichen ist nun wieder beschädigt.An der Wilhelmshöhe wurde Astwerk in den Aufschluss gelegt.Bauarbeiten oberhalb des Schlendorfer Oberweges.Das Geländerstück lehnte man einfach an das andere Geländer.Es passte sehr gut an die Einmündungsstelle in den Hauptwanderweg.Das provisorisch geflickte Geländerteil wird wohl wieder ein Punkt im Mängelmelder werden.

Der Frühling hält schon wieder Einzug an den GS 1.

10.02.2020

Orkantief SABINE wütet auch im Lehrpfadgebiet. Eine erste Begehung bis zum Schlendorfer Oberweg zeigte folgende Schäden:

- die Bank in der O-W -Straße war umgefallen

- an den GS 2 war der Bauzaun auf ganzer Länge umgefallen

- mehrere zum Teil große Stämme mussten im Verbindungsweg im Leitewald weggeräumt werden

- an der Erläuterungstafel am Aufschluss 2 b war der Text abgerissen wurden

- zahlreiche Äste gab es im gesamten Verlauf wegzuräumen

- der Zaun unterhalb der GS 1 war wieder aus der Verankerung gerissen

Bis auf das Wiederanbringen des Tafeltextes an der Erläuterungstafel zum Aufschluss 2 b, konnten alle Schäden beräumt bzw. beseitigt werden (außer Bauzaunaufrichtung an den GS 2).

Stämme liegen im VerbindungswegDie Erläuterungstafel ohne Erläuterung!Der vom Sturm abgerissene Text lag am Weg ca. 20 m entfernt.


14.02.2020

Kontrollgang bis Steinmale: Es gab kaum Äste aufzulesen. Hinter dem Denkmal für 100 Jahre Heimatpflege war ein alter Baum(stamm) umgefallen und blockierte den Weg. Das ist aber nicht GL 1 und wird von mir auch nicht beseitigt (bzw. ist zu groß). Die drei Rinnen im Bereich Schlendorfer Oberweg /Schmidtstein waren fertiggestellt. Der Weg ist jetzt in einem guten Zustand. Vom Marienblick hat man jetzt auf Grund von Baumfällungen (bei Ulmers Ruh) einen schönen Blick. Vor 5 Jahren wurden übrigens die GS 2 freigegraben (siehe Chronik Teil 9).

Fertiggestellter Wegeabschnitt nahe Schlendorfer OberwegFertiggestellter Wegeabschnitt nahe Schlendorfer Oberweg (Detail)Aussicht vom Marienblick Umgestürzter Baum nahe GL 1 (Denkmal)


21.02.2020

Arbeiten am Aufschluss 2 b (später 3): Der durch Sturm SABINE abgerissene Text der Nottafel wurde wieder angeklebt. Im Umfeld der Aufschlusses wurde etwas aufgeräumt und die Sicht auf den Aufschluss verbessert. Die Bank am Ende der Treppe in der O-W- Straße wurde auf die andere Seite der Treppe gestellt. Grund: Bauarbeiten (Weg) zum darunterliegenden Grundstück. Ob auch am neuen Standort die Bank später stehen bleiben kann, muss man abwarten. Auch dort werden die Bauarbeiten sicher bald losgehen. Am Ende der Straße (Weg zu den GS 1) wurde der Rand gesäubert und der Bauzaun entfernt.

Aufschluss 3 (noch 2b) im neuen AntlitzDer Text ist wieder auf der TafelDie Bank steht nun rechts der Treppe.


28.02.2020

Die Aussichtsbank "GL Wegweiser" wurde wieder versetzt, weil sie einem großer Anhänger im Wege stand. Sie wurde innerhalb der Baustelle in Richtung GS 2 als Absterrung gestellt. Dort konnte sie aber nicht bleiben. Sie wurde vor dem Anhänger nahe dem vorherigen Standort aufgestellt. Dieser Standort ist aber nur vorübergehend, weil man nun nur schlecht die Bank nutzen kann.

29.02.2020

Wegen dem recht seltenen Datum ein seltenes Bild aus einem alten DEFA Film von 1965. Es zeigt den Hausberg im Sommer 1964 (Quelle mdr).

"Thälmannring" mit Hausberg (Quelle mdr)

09.03.2020

Im Zusammenhang mit Baumfällarbeiten am Fuchsturmweg und W.-Pitt Weg wurden zwei Markierungsbäume gefällt. Es sind dies der alte Obstbaum am Abzweig W. Pitt Weg und die letzte Birke vor dem Aufschluss 1 b. Da ohnehin dieser Abschnitt des GL 1 2020 nicht mehr neu beschildert und markiert wird, ist dieser Wegfall ohne Bedeutung, Viel wichtiger sind die Geotoppflegearbeiten am Aufschluss 3 (noch 2 b) des GL 1 2020. Durch Studenten unter Anleitung vor Dr. T. Voigt wurde der Aufschluss von Müll/Astwerk beräumt und kleine Büsche/Bäume gefällt (rechts vom Aufschluss). Die Stadt Jena (Kommunalservice) stellte dazu einen Container. Bis zum Frühsommer soll dort auch eine neue Erläuterungstafel aufgestellt werden.

Die zwei Geologiestudenten bei der ArbeitDr. Thomas Voigt bringt den alten Teereimer zum W. Pitt Weg. Ein Container steht auch schon da.Der Sondermüll muss extra abgefahren werden!

Der Aufschluss sieht nun schon ganz gut aus.


Nun müssen nur noch Restarbeiten durchgeführt werden. Vor allem der zweite Teil des geologischen Aufschlusses muss noch freigelegt und freigeschnitten werden. Diese Arbeiten werden zeitnahe durchgeführt.

14.03.2020

Großer Einsatz am Aufschluss 3 (noch 2 b). Der zweite Teil rechts vom Hauptaufschluss wurde freigelegt. Buschwerk beseitigt und ein weiterer kleiner Steinhaufen wurde auf einer großen Gipsplatte angelegt. Es zeigt sich die gleiche geologische Situation. Am rechten Ende des Aufschlusses überwiegt jedoch die darüberliegende Gipsbank und fällt daher etwas ein. Der gesamte Felsaufschluss ist nun etwa um gut 1/3 vergrößert. Der mittlere Teil ist aber weiterhin von Astwerk und Erde bedeckt. Hier scheinen auch die Aufschlüsse verschüttet zu sein. An beiden Enden der Aufschlusses (mit Balken gekennzeichnet) ist die Situation ebenso. Der Hang flacht aber ab und Aufschlüsse sind, wenn vorhanden, total verschüttet. Nun muss verhindert werden, dass auch im zweiten Teil keine neuen Gartenabfälle mehr eingetragen werden. Ein neues Schild "Müll abladen verboten" wird für den zweiten Abschnitt vorbereitet. Die Runde am GL 1 2020 endete mit einem unschönen Erlebnis. Der Steinhaufen an den GS 1 wurde völlig auseinander genommen und die Steine in der Umgebung verteilt! Wer macht nur so etwas? Der Haufen wurde wieder aufgeschichtet. Die Bank in der O-W Straße ist zur Zeit wegen der Ablagerung eines Kranteiles nicht nutzbar (mit Band abgesperrt).

Der Hauptaufschluss 3 (2b) des GL 1 2020Der neu freigelegte rechte Teil des Aufschlusses mit SteinhaufenDetail vor der FreilegungDetail nach der FreilegungBlick über beide Aufschlussteile mit dem verschütteten ZwischenstückSo sieht man die Aufschlüsse zur Zeit vom Hauptwanderweg aus.Die abgesperrte BankMit brutaler Weise wurde der Steinhaufen an den GS 1 auseinandergenommen!


 

17.03.-19.03.2020

Wegen überraschender Freizeit wurden verschiedene Arbeiten am GL 1 2020 durchgeführt:

Es waren dies

- Reparatur der Schadensstelle am Geländer nahe Wiedereinmündung des GL 1 in den Hauptwanderweg

- Restarbeiten am Aufschluss 2b, Anbringen des Schildes "Schutt abladen verboten" (siehe unten)

- Verbesserung der Standfestigkeit des kleinen Geländers an der Einmündungsstelle des GL 1 in den Hauptwanderweg

- Nachreinigen der GS 1, einschließlich Beseitigung der Schmierereien auf der Bank

- Wegearbeiten am Leitewaldweg (Schottereintrag)

Am Aufschluss 2 b konnte bei weiteren Säuberungsarbeiten die Tafel "Schutt abladen verboten" wiederentdeckt werden. Sie wurde restauriert und am Baumstumpf oberhalb des zweiten Aufschlussteiles angebracht. Damit sind die Arbeiten dort vorerst einmal beendet. Auf Grund der aktuellen Lage ist derzeit mit dem Anfertigen einer neuen Erläuterungstafel für diesen Aufschluss nicht zu rechnen. Auch eine im Sommer im unteren Bereich des "GL 1 2020" geplante Exkursion wird wahrscheinlich auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. An den GS 1 wurde zum wiederholten Male festgestellt, dass der Steinhaufen und die Gipsschlotten als Spielplatz genutzt werden. In diesem Zusammenhang ergeht die Bitte an alle Eltern ihre Kinder dort nicht im Bereich des Hanges, der Gipsschlotten und des Steinhaufens so spielen zu lassen, dass Veränderungen (Steinhaufen), Beschädigungen am Gipsfelsen und Verschmutzungen unterbleiben. Die Gipsschlotten sind kein Ersatzspielplatz!

Geplant sind noch:

- Arbeiten an den GS 2 im südlichen Umfeld (Aufräumarbeiten)

- Verbesserung des Textes an der Bank und auf der Nottafel an den GS 2

- Ausbesserung Wegweiser am Ende der Treppe (Wegekreuzung)

- weitere Arbeiten am Aufschluss 3 (Wilhelmshöhe)

- erneute Beseitigung des Erdeintrages auf der zweiten Treppe

- Erneuerung Wegweiserpfahl am Abzweig Zick-Zack-Weg

- ....

Die alte Infotafel ist wieder da.Das gestützte Geländer an der Einmündungsstelle.


20.03.2020

Kontrollgang ab Denkmal für 100 Jahre Heimatpflege bis Aufschluss 1: Bis auf die wiederholte Veränderung des Steinhaufens an den GS 1 (siehe Vorbeitrag) war alles in Ordnung. Der Baumstamm in der Nähe des Denkmals war weggeräumt wurden. Die zukünftigen Arbeiten am Aufschluss 1 werden erst später vollzogen. Hier gilt das Vorgenannte bezüglich möglicher Exkursionen im Juni 2020. Außerdem hatte ich erfahren, dass der ehemalige Besitzer des Grundstückes am Aufschluss 1 sehr plötzlich verstorben war. Die Absprachen zur Zugänglichkeit der Höhle und der Arbeiten am Aufschluss müssen zukünftig mit dem Sohn des ehemaligen Besitzers gemacht werden. Herr  W. Eckardt war so nett die Sicht unterhalb von "Eckardts Bank", nahe Aufschluss 2 b wieder frei zu schneiden.

21.03.2020

Allgemeines Betretungsverbot für öffentliche Flächen. Davon ist auch der Erste Geologische Lehrpfad betroffen (Waldgebiet). Ausnahmen: Einzelpersonen und Kleingruppen (bis zwei Personen) unter Einhaltung eines entsprechenden Abstandes. Das Geotop "Gipsschlotten 1" ist kein öffentlicher Ersatzspielplatz! Darauf muss nun mit Nachdruck hingewiesen werden! Es wurde in letzter Zeit immer wieder festgestellt, dass der Steinhaufen mehrfach auseinander genommen wurde, die Steine über die Gipsfelsen verteilt wurden, Teile der Gipsfelsen abgenommen wurden und Beschädigungen an den Gipsfelsen erfolgt sind. Das ist unbedingt zu unterlassen. Siehe Hinweis auf der Startseite und Jena Punkt 2. Alles das scheint aber noch nicht zu wirken, denn beim nachmittäglichen Kontrollgang sah ich eine Familie mit Kindern gerade von den Gipsschlotten 1 kommen. Sie hatten sehr wahrscheinlich wieder die Kinder dort unbeaufsichtigt spielen lassen. Dieses Mal war es ein Rutsche am Hang. Laub und Äste wurden in die Hangschlotte eingetragen. Nun ergriff ich drastische Maßnahmen. Ein passendes Sperrschild für Fußgänger mit der Aufschrift "Der Hang ist kein Spielplatz" wurde nun an einem Baum angebracht. Die frische Rutsche wurde mit Ästen bedeckt und ein Absperrband zwischen den Bäumen im Bereich der Rutsche gezogen. Ob das nun wirklich hilft, bleibt abzuwarten. Es kann aber nicht sein, dass sich durch die Sperrung der öffentlichen Spielplätze das Spielen nun in andere Bereiche, wie Geotope (Naturdenkmale) verlagert. Engmaschige Kontrollen sollen das zukünftig verhindern oder minimieren!

Schild und Absperrband am Hang (GS 1)Schild (Detail)


22.03.2020

Nach wie vor gibt es Probleme mit spielenden Kindern und nicht aufpassenden Eltern an den GS 1. Als weitere Maßnahme wurde  nun der Steinhaufen mit Flatterband in Kinderhöhe abgesperrt. Hoffentlich begreifen es nun die Eltern und lassen die Kinder an dem Steinhaufen nicht mehr spielen. Die passenden Stäbe fand ich im Wald unterhalb der GS 1. Der Haufen wurde erneut auseinandergenommen, die Gipsplatten zerkleinert und mitten auf den Weg gelegt.

Liebe Eltern, ich kontrolliere, wenn es möglich ist, mehrmals am Tag den Zustand der GS 1!  Bitte nehmt die Kinder an die Hand und geht nur durch die Gipsschlotten durch! Zerstörungsfreies Klettern auf den Gipsschlotten ist auch erlaubt, aber nicht auf den Hang (Rutschen anlegen)!

Der Steinhaufen mit Absperrband gesichertSo sieht der Schlottenblick zur Zeit aus.


23.03.2020

Kontrollgang am Vormittag: Alles in Ordnung. Am Nachmittag wurde ich wieder eines Besseren belehrt! Hatten doch kleine Kind(er) tatsächlich direkt neben dem Absperrband und Schild am Hang wieder eine kleine Rutsche angelegt! Nun brachte ich auch dort Äste ein und der im Dezember zerstörte Pfahl (Bölleranschlag) vom unteren Abzweig (Zick-Zack Weg) wurde eingeschlagen. Ein Absperrband muss ich nun später noch anbringen. Die Gipsschlotten mussten in diesem Bereich wieder gesäubert werden. Während der Säuberung gab es einen kuriosen Fund - ein Teil einer alten Bohrmaschine. Ein Pressebeitrag zu dieser neuen Situation am GS 1 2020, speziell an den GS 1, wird je nach zukünftiger Situation vorbereitet und online eingereicht.

Der beschädigte Pfahl dient jetzt wieder als Wegweiser und zur AbsperrungEichhörnchenn nahe Eckardts BankBlick von Eckardts Bank


24.03.2020

Die tägliche Kontrolle und die Absperrungen zeigten erste Wirkung! Jetzt musste nur noch etwas Laub wieder vom Weg weggeräumt werden. Am Nachmittag saß ich mit entsprechendem Abstand auf der Bank als "Schlottenwächter" und beobachtete das nachmittägliche Treiben der Familien mit jungen Kindern. Man hielt sich an die Absperrungen. Aber ein Fahrradfahrer nutzte die Gelegenheit mit vollem Tempo durch die Gipsschlotten und die Treppen herunter zu fahren. Am Aufschluss 2 b wurde noch etwas sauber gemacht und die Wege auch im Bereich des GL 1 zwischen Aufschluss 2 und 2b wurden wieder nachgesäubert.

25.03.2020

Letzte Arbeiten an den GS 1: Auf dem Sperrschild wurde der Text mit dem Spielplatzverbot um die Gipsschlotten erweitert. Der Hang und die Gipsschlotten sind kein Spielplatz!, stehen jetzt auf dem Schild. Der beschädigte Pfahl konnte etwas ausgebessert werden, die GS 1 und der untere Weg wurden nachgesäubert. An den GS 1 ist der "Schlottenblick" von der neuen Treppe wieder gut zu sehen. Meine Maßnahmen, wie Überwachung und Beschilderung, scheinen zu fruchten. Die Familien mit den kleinen Kindern verlagern nun die Spieltätigkeit ins Tal, wo am Hauptwanderweg schöne Naturspielplätze vorhanden sind. Der Aufschluss 3 (Wilhelmshöhe) ist weiter freigeschnitten. Hier müssen aber noch einige Nacharbeiten erfolgen.

Der alte Pfahl wurde ausgebessert.Rund um Eckardts Bank wurde auch freigeschnitten.Am Aufschluss 3 (später 4) sieht man schon erste Fortschritte.


27.03.2020

Die Besucher (Familien mit Kindern) des Geotops "Gipsschlotten" scheinen sich nun an die Gegebenheiten zu halten. Meine derzeit häufige Anwesenheit als "Schlottenwächter" trägt sicher auch dazu bei. Trotzdem wurde ein Artikel bei der Lokalpresse eingereicht. Ob der allerdings noch erscheint, bleibt abzuwarten. Verwundert schauend, sah ich heute zwei Mitarbeiter von KSJ am immer noch vorhandenen Müllplatz am W. Pitt Weg stehen. Offenbar hatte sich ein Anwohner über den Müll beschwert. Ob KSJ da vorher Bescheid wußte, konnte aus der Ferne nicht in Erfahrung gebracht werden. Am Nachmittag wurde noch ein Schild  "Der Weg zu den Gipsschlotten 2 ist gesperrt" unter dem Schild mit allgemeinen Informationen über das Gelände der GS 2, in der O-W Straße angebracht. Außer dem wieder zerbrochenen Geländer am Hauptwanderweg, gab es keine Vorkommnisse am GL 1 2020 in diesem Bereich. Das Verbotsschild an den GS 1 regt zum fotografieren an. Das konnte ich während der "Schlottenwache" beobachten.

Die Ergänzung am Zugangspfad oberhalb der GS 2Eckardts Bank im neuen GlanzWieder kaputt. Hier muß nun eine andere Lösung her!


28.03.2020

Heute erschien der Artikel "Gipsschlotten kein Ersatz Spielplatz". Es waren über den Artikel hinaus auch noch einige Details zur Geschichte des Geologischen Lehrpfades 1 zu lesen. Leider hat sich auch wieder der Fehler mit der "Kirchbergstraße" eingeschlichen. Das wurde schon einmal in einem früheren Artikel so beschrieben: Die Gipsschlotten befinden sich unterhalb des nördlichen Endes der Greifbergstraße (nicht Kirchbergstraße!). Karl Brauckmann gründete seine Schule auch schon 1894. Bei der Erweiterung seines Schulgrundstückes sind die Gipsschlotten entdeckt und 1908 erstmals abgebildet wurden. Ansonsten ist der Artikel so wie eingereicht (siehe bei Zeitungsartikel).

Obwohl wieder an den GS 1 gespielt wurde (siehe Bild der Übedeckung mit Ästen), lies ich diese kleine "Höhle" vorerst bestehen. Es ist ja auch kein Schaden an den Gipsfelsen entstanden. Die Reparatur des Geländers am Hauptwanderweg konnte sehr gut mit einem DN 70 Abwasserrohrstück vollzogen werden. Es passte genau über die Bruchstelle. Das kleine Geländer an der Einmündungsstelle wurde mit einer weiteren Stütze versehen. Leider musste ich wenig später wieder feststellen, dass sich jemand an das Geländer gelehnt hatte, was natürlich so einer Last nur bedingt widersteht. Hier muss am "Fundament" später auch noch etwas nachgearbeitet werden. Meine engmaschigen Kontrollen können natürlich nicht verhindern, dass es immer noch unvernünftige Radfahrer gibt, die mit vollem Tempo den Hauptwanderweg herunterrasen. Gerade in der derzeitigen Situation, wo sich doch einige Wanderer und Spaziergänger mit kleinen Kindern auf dem Weg befinden, sollte man doch mehr Rücksicht nehmen und vielleicht auch mal auf solch einen Sport vorübergehend verzichten! Die "Wegweiserbank" in der Otto-Wagner Straße steht nun wieder auf der linken (ursprünglichen) Seite der Treppe. Mal sehen, wie lange sie nun wieder dort steht ?

Diese "Höhle" an den GS 1 kann vorläufig bleiben.Originelle Reparatur mit Abwasserrohrstück.


30.03.2020

"Lehrpfadwinterkontrollwanderung": Das überaus schöne und klare Wetter nutzte ich für eine Kontrollwanderung im mittleren und oberen Lehrpfadbereich. Die Aufschlüsse Wilhelmshöhe und "Ulmers Ruh" zeigten einen Hauch von Winter. Zwei größere parallel zum Weg liegende Äste mussten zwischen Abzweig Ulmers Ruh/Marienblick und Abzweig vom Wirtschaftsweg/Steinmale zur Seite geräumt werden. Auf dem Rückweg begab ich mich über die von KIRSTE 1912 beschriebene historische Wegstrecke oberhalb der Wilhelmshöhe. Dort wird am "Aufschluss 3 b" (siehe Chronik Teil 4, 15.12.05) ein neuer Zaun gebaut. Interessant war auch ein alter, bisher nicht beachteter Landesgrenzstein (?) nahe dem alten Wasserbehälter oberhalb der Wilhelmshöhe.

Winterhauch am Aufschluss 3Winterhauch bei Ulmers Ruh. Im Hintergrund umgestürzte Bäume durch die Baumfällungen im Februar.Links der zur Seite geräumte Stamm nahe am Abzweig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein toller Blick vom Marienblick:

Ein toller Blick vom Marienblick (bis zum Ettersberg).Der Ettersberg bei Weimar liegt "direkt" hinter Jena!Der historische Aufschluss in den Myophorienschichten (mit Coelestin).Der historische Aufschluss in den Myophorienschichten am Westhang des Hausberges mit dem GL Zeichen aus dem Jahr 2005.


Ein alter Grenzstein nahe am alten Wasserhochbehälter. Er war mir bisher nicht aufgefallen. Vielleicht kann man von ihm noch etwas Geschichtliches erfahren?

Vorderseite des Grenzsteines.Rückseite des Grenzsteines.


02.04.2020

Der immer noch am Beginn des W. Pitt Weges liegende Müllberg wurde nun ein Fall für den Mängelmelder. In der Erklärung schrieb ich, dass es mich wundert, nun schon über 4 Wochen den Müll dort zu sehen. Die Maßnahme "Müllbereinigung des Geologischen Aufschlusses 2b" vom 9.3. durch IGW (Studenten) war KSJ und der Stadt Jena (Umweltamt) bekannt. Der GL 1 2020 ist zur Zeit über fast alle Bereiche in einem sehr guten Zustand. Es fehlen noch weitere Arbeiten am Aufschluss 3, am Aufschluss 1 (Höhlenzugang und Hang) und Ausbesserungen von Beschriftungen an einem Wegweiser. Dann sollte noch etwas Müll im Bereich K-B Straße, Treppe und O-W Straße (GS 2) aufgelesen werden. Die Umgebung der GS 2 wird vorläufig nicht weiter beräumt und die Nottafel nicht erneuert. Der Weg ist auch zur Zeit gesperrt. Dafür finden dort in Kürze erste Arbeiten zur Einzäunung und dem Anlegen einer Treppe statt. Entsprechende Absprachen sind mit den Eigentümern der angrenzenden Privatgrundstücke schon geführt wurden.

05.04.2020

Leider tritt an den GS 1, trotz Beschilderung und engmaschiger Kontrolle, noch keine Ruhe ein. Beim Rundgang wurde eine Beschädigung und Zerstörung des Geländers im Bereich Bank/ehemaliger "Erdfall" festgestellt. Jemand hatte am Vorabend mit roher Gewalt das Geländer in Richtung Abhang gedrückt und dabei das Geländer aus der Verankerung des linken Pfeilers gerissen! Dass das vorsätzlich und geplant gemacht wurde, konnte ich dadurch feststellen, dass am Vortag das Geländer genau an dieser Stelle schon etwas eingedrückt wurde. Während es am Vortag wieder etwas aufgerichtet werden konnte, war es dieses Mal nicht mehr möglich. Der Pfahl mit dem total verbogenen Eisenkeil wurde herausgezogen und das Geländerstück am Boden befestigt. Leider erwischt man solche Vandalismus betreibende Leute nicht. Man kann ja nun nicht Tag und Nacht dort als "Schlottenwächter" Stellung beziehen! Nun werden auch die GS 1 wieder ein Fall für den Mängelmelder der Stadt Jena. Die "Höhle" aus Ästen und Laub am vorderen Bereich der Gipsschlotten wurde entfernt.

Mit roher Gewalt wurde das Geländer zerstört!Welche Kraft dabei aufgewendet wurde, zeigt das verbogene Eisenteil des Pfeilers!


wird fortgesetzt