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Teil Sechzehn: Die Zukunft des Ersten Geologischen Lehrpfades von Jena

 

01.01.2021

Kontrollgang im Umfeld der GS 1/2 bis Wilhelmshöhe: Durch das Verkaufsverbot von Feuerwerk war erwartungsgemäß kaum Feuerwerksmüll vorhanden. Ein angenehmer Nebeneffekt im Vergleich zum vorigen Jahr! (siehe Chronik Teil 15)

03.01.2021

Gleich zu Jahresbeginn ein paar Winterimpressionen:

Die weiße, schneebedeckte Bank in der  O-W Straße

 Erster Schnee an den GS 1Der Aufschluss 2 b im Schnee


09.01.2021

Weiterhin herrliche Winterlandschaft im oberen Lehrpfadgebiet (ab Aufschluss 3). Im unteren Bereich sind die Wege teilweise sehr schlammig. An der Einmündungsstelle des Leitewaldweges in den Hauptwanderweg wurde etwas Schotter aufgebracht. Als Überraschung wurden ab Fuchsturm weitere GL 1 Symbole beidseitig des Weges bis zu den Steinmalen entdeckt. Das ehemalige GL Symbol mit dem E bei den Steinmalen wurde durch eine Symbolleiste ersetzt. Insgesamt gibt es nun 10 neue GL 1 Symbole in den Symbolleisten ab unterhalb Fuchsturm. Auf der Erläuterungstafel bei den Steinmalen findet man eine kleine Schmiererei vor. Diese wird beim nächsten Kontrollgang mit entfernt.

Der Rhizocoralliumstein nahe am AbzweigWinter am GL 1 nahe Abzweig Ulmers Ruh

 Marienblick


Drei Beispiele für neue Symbole in den Leisten (Bilder unten):

links: Am Abzweig Wirtschaftsweg, wo früher ein GL Symbol mit Pfeil war, findet sich eine weitere neue Leiste. mitte: So etwas gab es am GL 1 in den letzten Jahrzehnten noch nie: Beidseitige Leisten mit Wanderwegssymbolen! Oben an der linken Leiste ist noch das alte GL Symbol zu sehen.rechts: Am Ende des GL 1 an den Steinmalen findet man die letzte neue Leiste mit dem GL 1 Symbol. Hier wurde das alte Symbol mit dem "E" übermalt und weggekratzt.

Lichtmast am WirtschaftswegNahe UlmerdenkmalAm Ende des GL 1 (Steinmale)


Nun gibt es auch Überlegungen bei der nächsten Markierung die neuen GL 1 Symbole auch im mittleren und unteren Bereich zu ergänzen bzw. rückseitig aufzumalen.

16.01.2021

Weitere Hinweistafel zum GL 1 nahe Aufschluss 1 b am Wilhelm Pitt Weg verschwunden. Die vor Jahren restaurierte Tafel Wilhelmshöhe/ Fuchsturm (mit grünem Pfeil und 3 Symbolen: GL 1, Thüringenweg, blauer Wanderweg) am Mast nahe der Treppe Adrian Beier Stieg, ist verschwunden (siehe Chronik Teil 4). Offenbar mag man am W. Pitt Weg keine Hinweise auf den GL 1 (siehe auch vorher schon verschwundene Noterläuterungstafel zu Aufschluss 1 b). Da dieser Wegweiser außerhalb des Verlaufs der Wanderwege war und ohnehin dringend restauriert werden musste, ist es kein großer Verlust. Die Stichstrecke zum Aufschluss 1 b wird in Zukunft aus dem Verlauf genommen. Auch die in der Ferne früher vom Fuchsturmweg aus zu sehende Hinweistafel zum Aufschluss 1 a ("Übergang") wird zunehmend durch einen Neubau verdeckt.

Das mit 70er Kunstoffrohr provisorisch geflickte Geländer war wieder zerstört (nahe der Kurve Hauptwanderweg). Ist nun wieder ein Fall für den Mängelmelder (19.01.21 gemeldet). Seit dem 8.1. 21 steht auch dieser Mangel im Melder (mit Bild nahe der GS 1):  Bitte die Treppen zwischen Hausbergviertel und Fuchsturmweg gründlich reinigen. Hier ist seit Wochen nichts passiert.

2006 sah er noch so aus (7.1.06)Wenige Tage später wurde er ergänzt und restauriert (23.1.06)

2019 schon in schlechten Zustand (Mai)

Treppe an den GS 1 (aus Mängelmelder 8.1.21)Hat nicht lange gehalten. Nun wieder im Mängelmelder.

 

21.01.2021

Die zwei Geländerteile sind heute repariert worden. Das ging wirklich schnell. Nun wartet nur die Treppe noch auf Reinigung.

24.01.2021

Winterlicher Kontrollgang bis zu den Steinmalen. Neben der Wegnahme von zwei größeren Ästen unterhalb vom Schlendorfer Oberweg und auf der Steinmalfläche, gab es ein paar Aufkleber im Bereich Geländer oberhalb Schlendorfer Oberweg und im Bereich Wirtschaftsweg hinter dem Fuchsturm zu beseitigen. An drei Stellen (2 Pfähle und auf der Erläuterungstafel Steinmale) wurden eine kleinere Schmierereien mit schwarzem Fettstift aufgebracht, beseitigt.

An verschiedenen Stellen im Bereich Fuchsturm (auch Südweg) fanden sich solche Schmierereien.Am Ende des GL 1 : Man sieht noch das weggekratzte alte Symbol .


07.02.2021

Afrika lässt grüßen! Saharastaub im Lehrpfadgebiet: Alle Wege und natürlich die geologischen Aufschlüsse waren mit gelben/braunem  Schnee überzogen. Der erneute Wintereinbruch brachte zwar keinen Rekordschnee (siehe 2010), dafür aber ein seltenes Wetterphänomen. Es regnete bei Minusgraden und danach war der Schnee gefärbt. So etwas hat man auch nicht alle Tage!

Leicht gefärbter Schnee bedeckte die GS 1Leicht gefärbter Schnee bedeckte die GS 1 (Detail)Eiszapfen am Aufschluss 2 bEiszapfen am Aufschluss 2 b am neuen Teil


 

08.02.2021

Absoluter Rekordschnee. Lehrpfadgebiet versinkt im Schnee. Es ist noch mehr Schnee gefallen als 2010 (siehe 11.1. und 2.12. 2010 Chronik  Teil 6). Im Vergleich zu 2010 (Januar und Dezember) ist das noch eine Nummer größer.

Die GS 1 sind völlig unter Schnee begraben.Das ist die klassische Ansicht!Die SitzbankAuch wenn man nichts sieht kann man den Tafeltext noch lesen!


Die Bank in der O-W Straße und am Aufschluss 1 in der Schillstraße:

Wegweiserbank an der Treppe (O-W Straße)So sah es in der Schillstraße aus (Aufschluss1).


09.02.2021

Winterliche Rundgänge auf tiefverscheiten GL 1 Wegen. Die Steinhaufen an den GS 1/2 und am Aufschluss 2 b sind nicht mehr zu sehen. Am Aufschluss 1 b Wilhelm Pitt Weg herrscht reger Wintersportbetrieb. Jeder noch so kleine Hang wird für Rutschen ausgenutzt. Bei Schnee ist das kein Problem, ohne Schnee allerdings nicht. Die häßliche "Nottafel" an der Tür zu den GS 2 (Aufschluss 2 a) wurde abgemacht.Im Bereich der GS 2 kommt später eine richtige Erläuterungstafel hin. Das ist schon lange geplant (auch die öffentliche Zuwegung der Gipsschlotten 2).

11.02.2021

Nach den vielen Winterbildern mal wieder etwas Historisches.: Die Wilhelmshöhe (Aufschluss 3) im herbstlichen Schmuck von 1885 (Malerei).

gemaltes Bild der Wilhelmshöhe 1885 (Quelle unbekannt)

21.02.2021

Nachdem nun auch die GS 1 langsam vom Schnee wieder befreit sind und sich erste Frühlingsboten zeigen, fiel mir beim Kontrollgang (Beseitigung von Aufklebern am Fuchsturmweg) die mal angedachte Umverlegung des Geologischen Lehrpfades über einen alten Gartenzugangsweg ein. Damals gab es eine Überlegung den Weg am jetzt neuen zusätzlichen Aufschluss unterhalb der GS 1 hoch zu den Gipsschlotten zu führen. Dabei hätte man sich den Weg über die K-B Straße, die Treppe und die O-W Straße gespart. Die GS 2 wären dann aber nicht tangiert wurden. Auch eine Steilstufe wäre zu überwinden und der Weg würde nicht über die Treppe geführt worden. Siehe Chronik Teil 11 11.02.2016 Bilder 2- 4 und Plan.

Winterlinge am Weg zu den GS 1

 Durch den letzten Schnee am Nordhang kann man den Verlauf gerade noch erkennen.


10.03.2021

Coronabedingte Kontrollpause am GL 1: Unterhalb der GS 1 im Bereich des kleinen Fasergipsaufschlusses war der Weg wegen Baumfällarbeiten im angrenzenden Kindergartengrundstück stark zerfahren. Rindenmulch wurde im Bereich des kleinen Gipsaufschlusses abgelagert. Der Pfahl nahe der Übersichtstafel wurde etwas versetzt und an neuer Stelle nicht richtig eingeschlagen. Die Bank (O - W Straße) war wieder versetzt. Die Wege sind zur Zeit erneut in schlammigen Zustand. An der Eckardts Bank wurde der Bereich wieder etwas freigeschnitten.

Alles war mit Rindenmulch voll!Der Weg war total zerfahren...... und der Pfahl teilweise herausgezogen!


13.03.2021

An den GS 1 gab es wieder einige Äste und Stämme zu beseitigen. Das war nicht nur auf den Sturm zurückzuführen. Der Pfahl wurde wieder etwas eingeschlagen. Nun müsste noch der kleine Gipsaufschluss und der Weg gereinigt werden. Warum hinterlässt die Baumfällfirma die Wege in so einem schlechten Zustand? Das sollte man doch auch einmal im Mängelmelder kund tun?

Am 11.3. wurde dieser Mangel bereits durch einen Unbekannten angezeigt. Danke! Ein Kommentar wurde hinzugefügt. Siehe Mängelmelder:

Auszug:

Beschreibung: Verbindungsweg vom Fuchsturmweg zum Wohngebiet Gänseberg wurde in der vorigen Woche durch schwere Fahrzeuge (Baumfällarbeiten) fast unbegehbar gemacht. Betroffen sind auch der Verbindungsweg zum Neubaugebiet Hausberg (Brauckmannstraße) und der Geologische Lehrpfad. Notwendig wäre eine Befestigung durch eine Schotter-/ Splittschüttung und deren Verdichtung.

Mein Kommentar:

Leider konnte ich quarantänebedingt nicht vor Ort sein um diesen Mangel auch gleich anzuzeigen und persönlich anzumahnen. Der Weg zwischen Übersichtstafel und Karl Brauckmann Straße ist nach den Arbeiten in einem sehr schlechten Zustand (siehe auch Chronik Teil 16) https://www.geojena.de/index.php?page=teil-16-2021. Der Rindenmulch wurde auf den Hang mit den geologischen Aufschlüssen verteilt. Der Wegweiserpfahl wurde gelockert (versetzt). Er ist inzwischen wieder befestigt. Wird dieser Weg (Geologischer Lehrpfad/ Verbindungsweg ohne Treppe) nach den abgeschlossenen Baumfällarbeiten auch wieder in Ordnung gebracht? Gab es einen driftigen Grund die Bäume im Grundstück (Kindertagesstättengelände, verwildert) zu fällen?

aus Mängelmelder 11.3.21

14.03.2021

Umfangreiche Begehungen am GL 1: Nach Sturmwetterlagen gab es einige Äste zu beseitigen. Immer wieder müssen neuralgische Stellen kontrolliert werden: O-W Straße: Wegweiserbank, GS 1: Müllbeseitigung bei der Bank, Äste, Steinhaufen, Aufschluss 2 b: Steinhaufen, Tor zur Wiese verschließen, Leitewaldweg: Einmündungsstelle, Marienblick: Müllbeseitigung und Äste, usw. Solange kein Vandalismus entsteht, ist das aber alles beherrschbar. An den GS 2 wurden die folgenden Säuberungsarbeiten vorbereitet. Der alte Meßphahl wurde herausgezogen und als rechte Begrenzung der Fläche benutzt. Hier war, Dank der Nichtbegehbarkeit, kein Schaden zu erkennen. Etwas Müll wurde durch den starken Wind im Baugebiet (GL 1) beobachtet. Er wird noch weggeräumt.

20.03.2021

Während Laubbeseitigung und Reinigungsarbeiten an den GS 1 schon Ende des vergangenen Jahres durchgeführt wurden, kamen nun die Gipsschlotten 2 an die Reihe. Dort wurde gesäubert, der hintere Steinhaufen (Steinsammlung) neu geordnet und etwas zurückgeschnitten. Ein kleines Bild zeigt die GS 2 im Zustand von 1908. Es wurde direkt oberhalb des klassischen "Strudeltrichters" am Baum angebracht. Das ist aber nur eine Notlösung bis zum Aufstellen einer ordentlichen Erläuterungstafel. Nun müsste noch ein neuer Zugang zu den GS 2 geschaffen werden, da der bisherige nun teilweise über Privatgebiet geht. Am Aufschluss Fasergips unterhalb der GS 1 wurde ebenfalls etwas "aufgeräumt".

Gesäuberte GS 2 (Detail)Das kleine Bild von 1908

Die rechte Abgrenzung der GS 2 Fläche vom Privatgrund


21.03.2021

Beim Rundgang hatte ich noch etwas entdeckt: Im Umweltbericht 2011 zur Hausbergbebauung steht als Ausgleichsmaßnahme unter anderem die Anpflanzung von Büschen unterhalb der GS 1 festgeschrieben:

Auszug aus S. 12 des Umweltberichtes vom 29.3.2011:

Für die Beeinträchtigung muss daher ein Ausgleich gefunden werden. Vorgesehen ist hierfür eine Waldrandbepflanzung des sich im Norden des Geltungsbereiches befindenden Laubwaldes mit vor allem fruchttragenden Gehölzen, wie z.B. Brombeere, Himbeere, Haselnuss und Schlehe. Die Umsetzung der Pflanzungen muss mindestens 3 Jahre vor Beseitigung der derzeitig potenziell genutzten Gehölzstrukturen erfolgen, damit die Neupflanzungen ihre Funktion als neuen Lebensraum erfüllen können. Die Pflanzmaßnahmen sollen daher kurzfristig, im Herbst 2011 erfolgen.

Bei den Baumfällarbeiten Ende Februar wurden einige dieser Büsche abgesägt bzw. stark beschädigt. Man sieht es auch an den Gittern, die zum Schutz der Gehölze dort angebracht wurden, dass es sich um die damaligen Neuanpflanzungen handelt. Das vor allem im Bereich des kleinen Fasergipsaufschlusses (Bilder folgen). Es wäre außerdem noch zu hinterfragen, ob diese Fällungen (6 Bäume) notwendig waren und angezeigt wurden.

Wieder gab es einige starke Äste zu beseitigen und eine Latte, die mit Steinen am Aufschluss 2 b angelehnt war. Außerdem gab es im Bereich Fuchsturmweg und Schlendorfer Oberweg einige neue Aufkleber an Lichtmasten zu entfernen und ein frisches Grafitti am Ende der Treppe zur K - B - Straße zu sehen.

26.03.2021

Ein Anruf durch KSJ (Grünflächenverwaltung) und ein weiterer Anruf des Besitzers des rechten Nachbargrundstückes der GS 2 führte dazu, dass gemeinsam mit KSJ die vermüllte und mit Astwerk bedeckte Fläche beräumt und gesäubert wurde. Nun ist der Schandfleck in der O-W Straße auch beseitigt. Man konnte nur durch das Tor zu dieser Fläche gelangen. Bei der Gelegenheit wurde der Steinhaufen weiter aufgefüllt und auch einige kleinere Äste aus dem Bereich der GS 2 mit entsorgt. Nun müssen noch die Betonreste beseitigt werden. Gespräche gab es mit KSJ Mitarbeitern und dem nachfolgenden Nachbarn rechts über die Geschichte der GS 2. Ich lobte die Gestaltung des Grundstückes mit vielen Natursteinmauern. Das verwendete Gestein war Travertin aus Bad Langensalza, welcher gut zum einheimischen Muschelkalk passte.

Leider schlug der Versuch das Grafitti an der Mauer (Treppe) zu beseitigen, fehl. Wieder ein Fall für den Mängelmelder!

Blick von den GS 2 während der BeräumungDie benachbarte Fläche ist nun fast wieder sauber

Grafitti an der Wand (nahe Wegekreuzung)Das war einmal eine Ausgleichsmaßnahme!


28.03.2021

Interressanter Geschichte auf der Spur: 1795 wohnte vorübergehend der Dichter Friedrich Hölderlin am Hausberg im Lehrpfadgebiet.

Darüber gab es im vergangenen November eine Recherche in der Presse (Chronik Teil 15). Zwei Bilder (hier ein Detailfoto) zeigten die möglichen Häuschen. Unweit der GS 1 und 2 gibt es tatsächlich ein altes Gartenhaus, welches für eine mögliche Übernachtung von Hölderlin gedient haben könnte. Ich glaube bei dem  Haus (Bild links) sogar die Geweihe auf der alten Aufnahme erkennen zu können. Das Dach ist aber neu und die Fenster könnten später verändert sein. Das zweite Haus sieht weniger ähnlich aus (unterhalb der GS 1).

Auszüge aus Wikipedia und aus der Veröffentlichung in der OTZ (20.11.20):

1794 besuchte er die Universität Jena, um dort Vorlesungen von Johann Gottlieb Fichte zu hören. Er lernte während dieses Aufenthaltes Johann Wolfgang von Goethe und den von ihm besonders verehrten Friedrich Schiller kennen. Auch machte er die Bekanntschaft Friedrich von Hardenbergs (Novalis) und, im Mai 1794, Isaac von Sinclairs, mit dem er ab April 1795 ein Gartenhäuschen in Jena bewohnte.

Diese historische Ansichtskarte von der Camsdorfer Brücke zeigt auch den noch unbebauten Hausberghang. Die beiden rot eingekreisten Gartenhäuser könnten auf den einstigen Wohnort von Hölderlin hinweisen.Der Autor Jens-Fietje Dwars will eine Bank zu Ehren des Dichters aufstellen lassen.

Das Häuschen auf einer Aufnahme um 1900. Es stand in der Nähe der GS 2.

Das Häuschen oberhalb der GS 2 (Privatgrundstück).Man vergleiche die Geweihe an der Stirnseite.

Sturmschäden auch im Umfeld des GL 1: Unterhalb der Wilhelmshöhe war eine große Buche umgefallen. Kleinere Äste mussten auch direkt am GL 1 beseitigt werden.


04.04.2021

Nach Ostern sollen die freien Tage u.a. dazu genutzt werden, ein paar notwendige Arbeiten am GL 1 zu erledigen:

Als erstes ist es dringend notwendig den Wegweiser an der Wegekreuzung zu erneuern bzw. auszutauschen. Er wurde abgenommen und war in einem erbärmlichen Zustand. Dann müssten dringend einige GL Symbole erneuert werden (zwischen Wegekreuzung und oberhalb GS 1 und unterhalb Schlendorfer Oberweg). Letztlich sollten noch Verbesserungen und Reinigungsarbeiten stattfinden: Leitewaldweg/GS 1 (Reinigungen)/ Aufschluss 3 (Wilhelmshöhe). Mit dem Weg unterhalb der GS 1 muss erst einmal abgewartet werden, ob es eine Reaktion auf die Mängelmeldung gibt.

05.04.2021

Werkstattarbeit: Im Bild der alte, schon etwas restaurierte Wegweiser und der neue, vorbereitete Wegweiser für die Wegekreuzung. Im mittleren Bild nun das GL 1 im orangenen Quadrat und der Pfeil mit dem Hinweis "2. Treppe" auf dem Neuen (fehlt noch). Geologischer Lehrpfad wird nicht mehr in das grüne Feld geschrieben. Dafür gibt es ja seit über einem Jahr die neuen Wegweiser am Weg. Der alte Wegweiser kommt nun endlich ins Museum, nachdem zwei weitere selbst angefertigte Wegweiser leider vorher abhanden gekommen waren (Ende Wirtschaftsweg und an den GS 1) Vielleicht reicht die Restfarbe später auch noch für die Ausbesserung der wenigen zu erneuerten GL 1 Zeichen. Die Arbeiten werden fortgesetzt.

Der alte und der neue Wegweiser in der Werkstatt.Erstmals auf selbst gefertigtem Wegweiser das GL 1. Der alte Wegweiser ist nun im Museum.


06.04.2021

Massiver Wintereinbruch im Lehrpfadgebiet.

Wieder Winter an den GS 1Winter auch an den GS 2Winter auch an den GS 2


 

07.04.2021

Kurzer Rundgang über Nahbereiche des GL 1. Dabei kam ich mit einem Wanderer am Aufschluss 2 b ins Gespräch. Es gab Erklärungen zum Aufschluss und zur Historie des GL 1. Am Kompostentnahmeaufschluss wird weiter gearbeitet. Es scheint so, dass bald beide Aufschlüsse miteinander verbunden sind. Der Wegweiser ist fertig gestellt und wird in Kürze wieder an der Wegekreuzung an der Baumruine angeschraubt. Dann kommt auch ein Bild von ihm.

08.04.2021

Erste Arbeiten geschafft! Neben der GS 1 Nachsäuberung, konnte das neue Hinweisschild am Baum angebracht werden. Dabei traf ich die Ortsteilbürgermeisterin, die die Finanzierung einer neuen Tafel für die GS 2 bis Herbst in Aussicht stellte. Sie erkundigte sich auch, ob alles mit den GS 2 in Ordnung sei. Leider musste an den GS 1 festgestellt werden, dass sowohl kleine Beschädigungen am Gipsfelsen vorgenommen wurden, als auch eine Lockerung eines Geländerpfahls bemerkt wurde. Mutwillig muss jemand mit roher Gewalt am bzw. auf das neue (!) Geländer im Bereich der Bank getreten haben. Ich befestigte den Pfahl etwas. Man sah die Trittspuren auf dem Geländer! Am unteren Weg bemühte sich ein Mann die Äste des beim Sturm am 30.8. 2019 umgefallenen  (Chronik Teil 14) und nur zur Seite geräumten Baumstammes zu beseitigen. Außerdem nahm man sich des Holzstapels an der Übersichtstafel an (noch in Arbeit). Mit den  Markierungsausbesserungsarbeiten werden die Arbeiten zeitnahe fortgesetzt.

Der neue Wegweiser am Baum (Wegekreuzung).Gereinigte GS 1. Dabei wurden auch wieder Schäden bemerkt und etwas Müll eingesammelt .


10.04.2021

Wieder wurde ein Mangel aus dem Bereich GL 1 im Mängelmelder der Stadt Jena gemeldet:

Beschreibung: Die Bordsteinkante ist durch den letzten Kraneinsatz zur Bebauung der Parzelle 19 in der Otto-Wagner-Str. 21 durch R&W GmbH / Kling GmbH am 18.03. gerissen und die oberste Treppenstufe wurde verschoben und wackelt nun.

Leider sieht man das wahre Ausmaß des Schadens auf dem beigefügten Bild nicht. Deshalb bin ich vor Ort, um mir den Schaden genauer anzusehen. Es ist unmittelbar in der Nähe der Wegweiserbank, die bei dieser Baumaßnahme auch in das Privatgrundstück gestellt wurde. Das ist ja in Ordnung, wenn man später den ursprünglichen Zustand wieder herstellen würde. Die Reparatur des Schadens wird nun sicher erst am Ende der Baumaßnahme erfolgen oder hatte man es nicht bemerkt ?

Bild aus Schaden Nr. 5583 2021 05.04.

Der Schaden von der Bankseite aufgenommen.Gefährlich wackelt nun die Treppenstufe. 


Dann beim Kontrollgang festgestellt:

Äste und Baumstämme sind zum Teil weg bzw. weg (nahe Übersichtstafel) Bild mitte und rechts - positiv-

aber auch Trittspuren auf dem Geländer an den GS 1, was nun wackelt (links). Die Kraft mancher "Zeitgenossen" köTrittstellen auf dem Geländer an den GS 1nnte man auch sinnvoller einsetzen!

Abgesägter Ast am Weg unterhalb der GS 1.Beräumter Holzstapel nahe Übersichtstafel.


17.04.2021

Manchmal glaube ich, man ist im falschem Film ! Am Vortag war noch alles in Ordnung. Nun gibt es wieder neue Beschädigungen an GL Zeichen und an Bäumen. Jetzt ist der Bereich des Hauptwanderweges zwischen Geländer (wo auch schon wieder ein Stück fehlt!) und Einmündung ehemalige alte Treppe (kurz vor der ehemaligen Einmündung des alten GL -Verlaufs) betroffen. Hatte doch jemand an mindestens 4 Bäumen in regelmäßigen Abständen Kerben in die Rinde gehackt. Außerdem wurde an einem GL Symbol das blaue GL Zeichen regelrecht ausgehackt. Man sah unten noch die Reste der Markierung. Liegt es an der Pandemie, dass manche nun derart am Rad drehen ??? Wie in der Presse zu lesen war, wurde auch schon aus Langeweile an anderer Stelle eine Bank beschädigt und Teile von Sitzgelegenheiten abgeschraubt (siehe Mängelmelder und Pressemitteilung). Bisher war bis auf Kleinigkeiten (siehe GS 1) der GL 1 verschont. Nun ist wieder eine Kontrolle bis zu den Steinmalen nötig. Die Beschädigung des GL Symbols nahm ich gleich als Anlass mit der Ausbesserungsmarkierung zu beginnen. Jetzt sind vier Symbole völlig neu zu machen (Pfahl K-B Straße; Baumruine Wegekreuzung, unterhalb Schlendorfer Oberweg und neu unterhalb der Einmündungsstelle). Die anderen  4 Symbole brauchen nur ausgebessert zu werden. Mit der Grundierung (weiße Farbe) wurde begonnen. Der Mangel mit dem fehlenden Geländerstück und die Beschädigungen an diversen Bäumen in diesem Bereich wurden dem Mängelmelder der Stadt Jena gemeldet. Die Arbeiten werden fortgesetzt.

Das war kein Specht, sondern ein gelangweilter Mensch.

Das war kein Specht, sondern ein gelangweilter Mensch.Das war kein Specht, sondern ein gelangweilter Mensch.Um hier wieder ein vernünftiges Symbol zeichnen zu können, musste Ausgleichsmasse her.Die Ausgleichsmasse wurde mit weißer Farbe überstrichen.Später kommt dann noch die oragene Farbe und das blaue GL 1.


 

19.04.2021

Am heutigen Tag wurden die vorbereiteten GL Symbole mit orangener Farbe überstrichen. Die Restfarbe reichte sogar noch für Ausbesserungsarbeiten an der Übersichtstafel, am Fuchsturmweg und an der Wegweiserbank in der O-W Straße. Die Treppe war auf Grund der Schadensmeldung im oberen Teil gesperrt. Am Aufstieg zum Aufschluss 2 b musste ich eine Rennstrecke beseitigen. Man hatte mitten auf dem Weg ein Loch gegraben, einen morschen Baumstamm quer über den Weg gelegt, eine Kurve ausgebaut (mit dem Material aus dem Loch) und etwas weiter oben eine Schanze gebaut. Das beseitigte ich sofort. Auch auf der Wiese waren Ausgrabungen für eine Strecke zu sehen. Zur Zeit muss ich fast jeden Tag Kontrolle gehen. Es gibt immer neue Überraschungen in dieser Coronazeit! Am Aufschluss 2 b wurde auch gegraben (links). Vielleicht um festzustellen, ob da auch Komposterde gewonnen werden kann ? Ich weiß es nicht. Dieser Bereich wurde auch in Ordnung gebracht und der Steinhaufen etwas aufgefüllt.

20.04.2021

Ausbesserungsmarkierung abgeschlossen. Es wurden 4 neue GL Zeichen aufgemalt und 3 nur ausgebessert. Nun hoffe ich das sie länger halten als die Vorgänger. Wegen der schon vorhandenen Zeichen wurde nur das GL (ohne 1) geschrieben. Die 1 wird dann später mal generell auf alle Symbole noch nachgemalt. Hier drei Beispiele der Korrekturmarkierung zwischen Fuchsturmweg und Schlendorfer Oberweg:

Neu auf dem Pfahl am Ende der K-B Straße.Neu unter dem Wegweiser (Wegekreuzung)

Neu auf stark beschädigten Symbol am Hauptwanderweg.

wird fortgesetzt