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Teil Sechzehn: Die Zukunft des Ersten Geologischen Lehrpfades von Jena

 

01.01.2021

Kontrollgang im Umfeld der GS 1/2 bis Wilhelmshöhe: Durch das Verkaufsverbot von Feuerwerk war erwartungsgemäß kaum Feuerwerksmüll vorhanden. Ein angenehmer Nebeneffekt im Vergleich zum vorigen Jahr! (siehe Chronik Teil 15)

03.01.2021

Gleich zu Jahresbeginn ein paar Winterimpressionen:

Die weiße, schneebedeckte Bank in der  O-W Straße

 Erster Schnee an den GS 1Der Aufschluss 2 b im Schnee


09.01.2021

Weiterhin herrliche Winterlandschaft im oberen Lehrpfadgebiet (ab Aufschluss 3). Im unteren Bereich sind die Wege teilweise sehr schlammig. An der Einmündungsstelle des Leitewaldweges in den Hauptwanderweg wurde etwas Schotter aufgebracht. Als Überraschung wurden ab Fuchsturm weitere GL 1 Symbole beidseitig des Weges bis zu den Steinmalen entdeckt. Das ehemalige GL Symbol mit dem E bei den Steinmalen wurde durch eine Symbolleiste ersetzt. Insgesamt gibt es nun 10 neue GL 1 Symbole in den Symbolleisten ab unterhalb Fuchsturm. Auf der Erläuterungstafel bei den Steinmalen findet man eine kleine Schmiererei vor. Diese wird beim nächsten Kontrollgang mit entfernt.

Der Rhizocoralliumstein nahe am AbzweigWinter am GL 1 nahe Abzweig Ulmers Ruh

 Marienblick


Drei Beispiele für neue Symbole in den Leisten (Bilder unten):

links: Am Abzweig Wirtschaftsweg, wo früher ein GL Symbol mit Pfeil war, findet sich eine weitere neue Leiste. mitte: So etwas gab es am GL 1 in den letzten Jahrzehnten noch nie: Beidseitige Leisten mit Wanderwegssymbolen! Oben an der linken Leiste ist noch das alte GL Symbol zu sehen.rechts: Am Ende des GL 1 an den Steinmalen findet man die letzte neue Leiste mit dem GL 1 Symbol. Hier wurde das alte Symbol mit dem "E" übermalt und weggekratzt.

Lichtmast am WirtschaftswegNahe UlmerdenkmalAm Ende des GL 1 (Steinmale)


Nun gibt es auch Überlegungen bei der nächsten Markierung die neuen GL 1 Symbole auch im mittleren und unteren Bereich zu ergänzen bzw. rückseitig aufzumalen.

16.01.2021

Weitere Hinweistafel zum GL 1 nahe Aufschluss 1 b am Wilhelm Pitt Weg verschwunden. Die vor Jahren restaurierte Tafel Wilhelmshöhe/ Fuchsturm (mit grünem Pfeil und 3 Symbolen: GL 1, Thüringenweg, blauer Wanderweg) am Mast nahe der Treppe Adrian Beier Stieg, ist verschwunden (siehe Chronik Teil 4). Offenbar mag man am W. Pitt Weg keine Hinweise auf den GL 1 (siehe auch vorher schon verschwundene Noterläuterungstafel zu Aufschluss 1 b). Da dieser Wegweiser außerhalb des Verlaufs der Wanderwege war und ohnehin dringend restauriert werden musste, ist es kein großer Verlust. Die Stichstrecke zum Aufschluss 1 b wird in Zukunft aus dem Verlauf genommen. Auch die in der Ferne früher vom Fuchsturmweg aus zu sehende Hinweistafel zum Aufschluss 1 a ("Übergang") wird zunehmend durch einen Neubau verdeckt.

Das mit 70er Kunstoffrohr provisorisch geflickte Geländer war wieder zerstört (nahe der Kurve Hauptwanderweg). Ist nun wieder ein Fall für den Mängelmelder (19.01.21 gemeldet). Seit dem 8.1. 21 steht auch dieser Mangel im Melder (mit Bild nahe der GS 1):  Bitte die Treppen zwischen Hausbergviertel und Fuchsturmweg gründlich reinigen. Hier ist seit Wochen nichts passiert.

2006 sah er noch so aus (7.1.06)Wenige Tage später wurde er ergänzt und restauriert (23.1.06)

2019 schon in schlechten Zustand (Mai)

Treppe an den GS 1 (aus Mängelmelder 8.1.21)Hat nicht lange gehalten. Nun wieder im Mängelmelder.

 

21.01.2021

Die zwei Geländerteile sind heute repariert worden. Das ging wirklich schnell. Nun wartet nur die Treppe noch auf Reinigung.

24.01.2021

Winterlicher Kontrollgang bis zu den Steinmalen. Neben der Wegnahme von zwei größeren Ästen unterhalb vom Schlendorfer Oberweg und auf der Steinmalfläche, gab es ein paar Aufkleber im Bereich Geländer oberhalb Schlendorfer Oberweg und im Bereich Wirtschaftsweg hinter dem Fuchsturm zu beseitigen. An drei Stellen (2 Pfähle und auf der Erläuterungstafel Steinmale) wurden eine kleinere Schmierereien mit schwarzem Fettstift aufgebracht, beseitigt.

An verschiedenen Stellen im Bereich Fuchsturm (auch Südweg) fanden sich solche Schmierereien.Am Ende des GL 1 : Man sieht noch das weggekratzte alte Symbol .


07.02.2021

Afrika lässt grüßen! Saharastaub im Lehrpfadgebiet: Alle Wege und natürlich die geologischen Aufschlüsse waren mit gelben/braunem  Schnee überzogen. Der erneute Wintereinbruch brachte zwar keinen Rekordschnee (siehe 2010), dafür aber ein seltenes Wetterphänomen. Es regnete bei Minusgraden und danach war der Schnee gefärbt. So etwas hat man auch nicht alle Tage!

Leicht gefärbter Schnee bedeckte die GS 1Leicht gefärbter Schnee bedeckte die GS 1 (Detail)Eiszapfen am Aufschluss 2 bEiszapfen am Aufschluss 2 b am neuen Teil


 

08.02.2021

Absoluter Rekordschnee. Lehrpfadgebiet versinkt im Schnee. Es ist noch mehr Schnee gefallen als 2010 (siehe 11.1. und 2.12. 2010 Chronik  Teil 6). Im Vergleich zu 2010 (Januar und Dezember) ist das noch eine Nummer größer.

Die GS 1 sind völlig unter Schnee begraben.Das ist die klassische Ansicht!Die SitzbankAuch wenn man nichts sieht kann man den Tafeltext noch lesen!


Die Bank in der O-W Straße und am Aufschluss 1 in der Schillstraße:

Wegweiserbank an der Treppe (O-W Straße)So sah es in der Schillstraße aus (Aufschluss1).


09.02.2021

Winterliche Rundgänge auf tiefverscheiten GL 1 Wegen. Die Steinhaufen an den GS 1/2 und am Aufschluss 2 b sind nicht mehr zu sehen. Am Aufschluss 1 b Wilhelm Pitt Weg herrscht reger Wintersportbetrieb. Jeder noch so kleine Hang wird für Rutschen ausgenutzt. Bei Schnee ist das kein Problem, ohne Schnee allerdings nicht. Die häßliche "Nottafel" an der Tür zu den GS 2 (Aufschluss 2 a) wurde abgemacht.Im Bereich der GS 2 kommt später eine richtige Erläuterungstafel hin. Das ist schon lange geplant (auch die öffentliche Zuwegung der Gipsschlotten 2).

11.02.2021

Nach den vielen Winterbildern mal wieder etwas Historisches.: Die Wilhelmshöhe (Aufschluss 3) im herbstlichen Schmuck von 1885 (Malerei).

gemaltes Bild der Wilhelmshöhe 1885 (Quelle unbekannt)

21.02.2021

Nachdem nun auch die GS 1 langsam vom Schnee wieder befreit sind und sich erste Frühlingsboten zeigen, fiel mir beim Kontrollgang (Beseitigung von Aufklebern am Fuchsturmweg) die mal angedachte Umverlegung des Geologischen Lehrpfades über einen alten Gartenzugangsweg ein. Damals gab es eine Überlegung den Weg am jetzt neuen zusätzlichen Aufschluss unterhalb der GS 1 hoch zu den Gipsschlotten zu führen. Dabei hätte man sich den Weg über die K-B Straße, die Treppe und die O-W Straße gespart. Die GS 2 wären dann aber nicht tangiert wurden. Auch eine Steilstufe wäre zu überwinden und der Weg würde nicht über die Treppe geführt worden. Siehe Chronik Teil 11 11.02.2016 Bilder 2- 4 und Plan.

Winterlinge am Weg zu den GS 1

 Durch den letzten Schnee am Nordhang kann man den Verlauf gerade noch erkennen.


10.03.2021

Coronabedingte Kontrollpause am GL 1: Unterhalb der GS 1 im Bereich des kleinen Fasergipsaufschlusses war der Weg wegen Baumfällarbeiten im angrenzenden Kindergartengrundstück stark zerfahren. Rindenmulch wurde im Bereich des kleinen Gipsaufschlusses abgelagert. Der Pfahl nahe der Übersichtstafel wurde etwas versetzt und an neuer Stelle nicht richtig eingeschlagen. Die Bank (O - W Straße) war wieder versetzt. Die Wege sind zur Zeit erneut in schlammigen Zustand. An der Eckardts Bank wurde der Bereich wieder etwas freigeschnitten.

Alles war mit Rindenmulch voll!Der Weg war total zerfahren...... und der Pfahl teilweise herausgezogen!


13.03.2021

An den GS 1 gab es wieder einige Äste und Stämme zu beseitigen. Das war nicht nur auf den Sturm zurückzuführen. Der Pfahl wurde wieder etwas eingeschlagen. Nun müsste noch der kleine Gipsaufschluss und der Weg gereinigt werden. Warum hinterlässt die Baumfällfirma die Wege in so einem schlechten Zustand? Das sollte man doch auch einmal im Mängelmelder kund tun?

Am 11.3. wurde dieser Mangel bereits durch einen Unbekannten angezeigt. Danke! Ein Kommentar wurde hinzugefügt. Siehe Mängelmelder:

Auszug:

Beschreibung: Verbindungsweg vom Fuchsturmweg zum Wohngebiet Gänseberg wurde in der vorigen Woche durch schwere Fahrzeuge (Baumfällarbeiten) fast unbegehbar gemacht. Betroffen sind auch der Verbindungsweg zum Neubaugebiet Hausberg (Brauckmannstraße) und der Geologische Lehrpfad. Notwendig wäre eine Befestigung durch eine Schotter-/ Splittschüttung und deren Verdichtung.

Mein Kommentar:

Leider konnte ich quarantänebedingt nicht vor Ort sein um diesen Mangel auch gleich anzuzeigen und persönlich anzumahnen. Der Weg zwischen Übersichtstafel und Karl Brauckmann Straße ist nach den Arbeiten in einem sehr schlechten Zustand (siehe auch Chronik Teil 16) https://www.geojena.de/index.php?page=teil-16-2021. Der Rindenmulch wurde auf den Hang mit den geologischen Aufschlüssen verteilt. Der Wegweiserpfahl wurde gelockert (versetzt). Er ist inzwischen wieder befestigt. Wird dieser Weg (Geologischer Lehrpfad/ Verbindungsweg ohne Treppe) nach den abgeschlossenen Baumfällarbeiten auch wieder in Ordnung gebracht? Gab es einen driftigen Grund die Bäume im Grundstück (Kindertagesstättengelände, verwildert) zu fällen?

aus Mängelmelder 11.3.21

14.03.2021

Umfangreiche Begehungen am GL 1: Nach Sturmwetterlagen gab es einige Äste zu beseitigen. Immer wieder müssen neuralgische Stellen kontrolliert werden: O-W Straße: Wegweiserbank, GS 1: Müllbeseitigung bei der Bank, Äste, Steinhaufen, Aufschluss 2 b: Steinhaufen, Tor zur Wiese verschließen, Leitewaldweg: Einmündungsstelle, Marienblick: Müllbeseitigung und Äste, usw. Solange kein Vandalismus entsteht, ist das aber alles beherrschbar. An den GS 2 wurden die folgenden Säuberungsarbeiten vorbereitet. Der alte Meßphahl wurde herausgezogen und als rechte Begrenzung der Fläche benutzt. Hier war, Dank der Nichtbegehbarkeit, kein Schaden zu erkennen. Etwas Müll wurde durch den starken Wind im Baugebiet (GL 1) beobachtet. Er wird noch weggeräumt.

20.03.2021

Während Laubbeseitigung und Reinigungsarbeiten an den GS 1 schon Ende des vergangenen Jahres durchgeführt wurden, kamen nun die Gipsschlotten 2 an die Reihe. Dort wurde gesäubert, der hintere Steinhaufen (Steinsammlung) neu geordnet und etwas zurückgeschnitten. Ein kleines Bild zeigt die GS 2 im Zustand von 1908. Es wurde direkt oberhalb des klassischen "Strudeltrichters" am Baum angebracht. Das ist aber nur eine Notlösung bis zum Aufstellen einer ordentlichen Erläuterungstafel. Nun müsste noch ein neuer Zugang zu den GS 2 geschaffen werden, da der bisherige nun teilweise über Privatgebiet geht. Am Aufschluss Fasergips unterhalb der GS 1 wurde ebenfalls etwas "aufgeräumt".

Gesäuberte GS 2 (Detail)Das kleine Bild von 1908

Die rechte Abgrenzung der GS 2 Fläche vom Privatgrund


21.03.2021

Beim Rundgang hatte ich noch etwas entdeckt: Im Umweltbericht 2011 zur Hausbergbebauung steht als Ausgleichsmaßnahme unter anderem die Anpflanzung von Büschen unterhalb der GS 1 festgeschrieben:

Auszug aus S. 12 des Umweltberichtes vom 29.3.2011:

Für die Beeinträchtigung muss daher ein Ausgleich gefunden werden. Vorgesehen ist hierfür eine Waldrandbepflanzung des sich im Norden des Geltungsbereiches befindenden Laubwaldes mit vor allem fruchttragenden Gehölzen, wie z.B. Brombeere, Himbeere, Haselnuss und Schlehe. Die Umsetzung der Pflanzungen muss mindestens 3 Jahre vor Beseitigung der derzeitig potenziell genutzten Gehölzstrukturen erfolgen, damit die Neupflanzungen ihre Funktion als neuen Lebensraum erfüllen können. Die Pflanzmaßnahmen sollen daher kurzfristig, im Herbst 2011 erfolgen.

Bei den Baumfällarbeiten Ende Februar wurden einige dieser Büsche abgesägt bzw. stark beschädigt. Man sieht es auch an den Gittern, die zum Schutz der Gehölze dort angebracht wurden, dass es sich um die damaligen Neuanpflanzungen handelt. Das vor allem im Bereich des kleinen Fasergipsaufschlusses (Bilder folgen). Es wäre außerdem noch zu hinterfragen, ob diese Fällungen (6 Bäume) notwendig waren und angezeigt wurden.

Wieder gab es einige starke Äste zu beseitigen und eine Latte, die mit Steinen am Aufschluss 2 b angelehnt war. Außerdem gab es im Bereich Fuchsturmweg und Schlendorfer Oberweg einige neue Aufkleber an Lichtmasten zu entfernen und ein frisches Grafitti am Ende der Treppe zur K - B - Straße zu sehen.

26.03.2021

Ein Anruf durch KSJ (Grünflächenverwaltung) und ein weiterer Anruf des Besitzers des rechten Nachbargrundstückes der GS 2 führte dazu, dass gemeinsam mit KSJ die vermüllte und mit Astwerk bedeckte Fläche beräumt und gesäubert wurde. Nun ist der Schandfleck in der O-W Straße auch beseitigt. Man konnte nur durch das Tor zu dieser Fläche gelangen. Bei der Gelegenheit wurde der Steinhaufen weiter aufgefüllt und auch einige kleinere Äste aus dem Bereich der GS 2 mit entsorgt. Nun müssen noch die Betonreste beseitigt werden. Gespräche gab es mit KSJ Mitarbeitern und dem nachfolgenden Nachbarn rechts über die Geschichte der GS 2. Ich lobte die Gestaltung des Grundstückes mit vielen Natursteinmauern. Das verwendete Gestein war Travertin aus Bad Langensalza, welcher gut zum einheimischen Muschelkalk passte.

Leider schlug der Versuch das Grafitti an der Mauer (Treppe) zu beseitigen, fehl. Wieder ein Fall für den Mängelmelder!

Blick von den GS 2 während der BeräumungDie benachbarte Fläche ist nun fast wieder sauber

Grafitti an der Wand (nahe Wegekreuzung)Das war einmal eine Ausgleichsmaßnahme!


28.03.2021

Interressanter Geschichte auf der Spur: 1795 wohnte vorübergehend der Dichter Friedrich Hölderlin am Hausberg im Lehrpfadgebiet.

Darüber gab es im vergangenen November eine Recherche in der Presse (Chronik Teil 15). Zwei Bilder (hier ein Detailfoto) zeigten die möglichen Häuschen. Unweit der GS 1 und 2 gibt es tatsächlich ein altes Gartenhaus, welches für eine mögliche Übernachtung von Hölderlin gedient haben könnte. Ich glaube bei dem  Haus (Bild links) sogar die Geweihe auf der alten Aufnahme erkennen zu können. Das Dach ist aber neu und die Fenster könnten später verändert sein. Das zweite Haus sieht weniger ähnlich aus (unterhalb der GS 1).

Auszüge aus Wikipedia und aus der Veröffentlichung in der OTZ (20.11.20):

1794 besuchte er die Universität Jena, um dort Vorlesungen von Johann Gottlieb Fichte zu hören. Er lernte während dieses Aufenthaltes Johann Wolfgang von Goethe und den von ihm besonders verehrten Friedrich Schiller kennen. Auch machte er die Bekanntschaft Friedrich von Hardenbergs (Novalis) und, im Mai 1794, Isaac von Sinclairs, mit dem er ab April 1795 ein Gartenhäuschen in Jena bewohnte.

Diese historische Ansichtskarte von der Camsdorfer Brücke zeigt auch den noch unbebauten Hausberghang. Die beiden rot eingekreisten Gartenhäuser könnten auf den einstigen Wohnort von Hölderlin hinweisen.Der Autor Jens-Fietje Dwars will eine Bank zu Ehren des Dichters aufstellen lassen.

Das Häuschen auf einer Aufnahme um 1900. Es stand in der Nähe der GS 2.

Das Häuschen oberhalb der GS 2 (Privatgrundstück).Man vergleiche die Geweihe an der Stirnseite.

Sturmschäden auch im Umfeld des GL 1: Unterhalb der Wilhelmshöhe war eine große Buche umgefallen. Kleinere Äste mussten auch direkt am GL 1 beseitigt werden.


04.04.2021

Nach Ostern sollen die freien Tage u.a. dazu genutzt werden, ein paar notwendige Arbeiten am GL 1 zu erledigen:

Als erstes ist es dringend notwendig den Wegweiser an der Wegekreuzung zu erneuern bzw. auszutauschen. Er wurde abgenommen und war in einem erbärmlichen Zustand. Dann müssten dringend einige GL Symbole erneuert werden (zwischen Wegekreuzung und oberhalb GS 1 und unterhalb Schlendorfer Oberweg). Letztlich sollten noch Verbesserungen und Reinigungsarbeiten stattfinden: Leitewaldweg/GS 1 (Reinigungen)/ Aufschluss 3 (Wilhelmshöhe). Mit dem Weg unterhalb der GS 1 muss erst einmal abgewartet werden, ob es eine Reaktion auf die Mängelmeldung gibt.

05.04.2021

Werkstattarbeit: Im Bild der alte, schon etwas restaurierte Wegweiser und der neue, vorbereitete Wegweiser für die Wegekreuzung. Im mittleren Bild nun das GL 1 im orangenen Quadrat und der Pfeil mit dem Hinweis "2. Treppe" auf dem Neuen (fehlt noch). Geologischer Lehrpfad wird nicht mehr in das grüne Feld geschrieben. Dafür gibt es ja seit über einem Jahr die neuen Wegweiser am Weg. Der alte Wegweiser kommt nun endlich ins Museum, nachdem zwei weitere selbst angefertigte Wegweiser leider vorher abhanden gekommen waren (Ende Wirtschaftsweg und an den GS 1) Vielleicht reicht die Restfarbe später auch noch für die Ausbesserung der wenigen zu erneuerten GL 1 Zeichen. Die Arbeiten werden fortgesetzt.

Der alte und der neue Wegweiser in der Werkstatt.Erstmals auf selbst gefertigtem Wegweiser das GL 1. Der alte Wegweiser ist nun im Museum.


06.04.2021

Massiver Wintereinbruch im Lehrpfadgebiet.

Wieder Winter an den GS 1Winter auch an den GS 2Winter auch an den GS 2


 

07.04.2021

Kurzer Rundgang über Nahbereiche des GL 1. Dabei kam ich mit einem Wanderer am Aufschluss 2 b ins Gespräch. Es gab Erklärungen zum Aufschluss und zur Historie des GL 1. Am Kompostentnahmeaufschluss wird weiter gearbeitet. Es scheint so, dass bald beide Aufschlüsse miteinander verbunden sind. Der Wegweiser ist fertig gestellt und wird in Kürze wieder an der Wegekreuzung an der Baumruine angeschraubt. Dann kommt auch ein Bild von ihm.

08.04.2021

Erste Arbeiten geschafft! Neben der GS 1 Nachsäuberung, konnte das neue Hinweisschild am Baum angebracht werden. Dabei traf ich die Ortsteilbürgermeisterin, die die Finanzierung einer neuen Tafel für die GS 2 bis Herbst in Aussicht stellte. Sie erkundigte sich auch, ob alles mit den GS 2 in Ordnung sei. Leider musste an den GS 1 festgestellt werden, dass sowohl kleine Beschädigungen am Gipsfelsen vorgenommen wurden, als auch eine Lockerung eines Geländerpfahls bemerkt wurde. Mutwillig muss jemand mit roher Gewalt am bzw. auf das neue (!) Geländer im Bereich der Bank getreten haben. Ich befestigte den Pfahl etwas. Man sah die Trittspuren auf dem Geländer! Am unteren Weg bemühte sich ein Mann die Äste des beim Sturm am 30.8. 2019 umgefallenen  (Chronik Teil 14) und nur zur Seite geräumten Baumstammes zu beseitigen. Außerdem nahm man sich des Holzstapels an der Übersichtstafel an (noch in Arbeit). Mit den  Markierungsausbesserungsarbeiten werden die Arbeiten zeitnahe fortgesetzt.

Der neue Wegweiser am Baum (Wegekreuzung).Gereinigte GS 1. Dabei wurden auch wieder Schäden bemerkt und etwas Müll eingesammelt .


10.04.2021

Wieder wurde ein Mangel aus dem Bereich GL 1 im Mängelmelder der Stadt Jena gemeldet:

Beschreibung: Die Bordsteinkante ist durch den letzten Kraneinsatz zur Bebauung der Parzelle 19 in der Otto-Wagner-Str. 21 durch R&W GmbH / Kling GmbH am 18.03. gerissen und die oberste Treppenstufe wurde verschoben und wackelt nun.

Leider sieht man das wahre Ausmaß des Schadens auf dem beigefügten Bild nicht. Deshalb bin ich vor Ort, um mir den Schaden genauer anzusehen. Es ist unmittelbar in der Nähe der Wegweiserbank, die bei dieser Baumaßnahme auch in das Privatgrundstück gestellt wurde. Das ist ja in Ordnung, wenn man später den ursprünglichen Zustand wieder herstellen würde. Die Reparatur des Schadens wird nun sicher erst am Ende der Baumaßnahme erfolgen oder hatte man es nicht bemerkt ?

Bild aus Schaden Nr. 5583 2021 05.04.

Der Schaden von der Bankseite aufgenommen.Gefährlich wackelt nun die Treppenstufe. 


Dann beim Kontrollgang festgestellt:

Äste und Baumstämme sind zum Teil weg bzw. weg (nahe Übersichtstafel) Bild mitte und rechts - positiv-

aber auch Trittspuren auf dem Geländer an den GS 1, was nun wackelt (links). Die Kraft mancher "Zeitgenossen" köTrittstellen auf dem Geländer an den GS 1nnte man auch sinnvoller einsetzen!

Abgesägter Ast am Weg unterhalb der GS 1.Beräumter Holzstapel nahe Übersichtstafel.


17.04.2021

Manchmal glaube ich, man ist im falschem Film ! Am Vortag war noch alles in Ordnung. Nun gibt es wieder neue Beschädigungen an GL Zeichen und an Bäumen. Jetzt ist der Bereich des Hauptwanderweges zwischen Geländer (wo auch schon wieder ein Stück fehlt!) und Einmündung ehemalige alte Treppe (kurz vor der ehemaligen Einmündung des alten GL -Verlaufs) betroffen. Hatte doch jemand an mindestens 4 Bäumen in regelmäßigen Abständen Kerben in die Rinde gehackt. Außerdem wurde an einem GL Symbol das blaue GL Zeichen regelrecht ausgehackt. Man sah unten noch die Reste der Markierung. Liegt es an der Pandemie, dass manche nun derart am Rad drehen ??? Wie in der Presse zu lesen war, wurde auch schon aus Langeweile an anderer Stelle eine Bank beschädigt und Teile von Sitzgelegenheiten abgeschraubt (siehe Mängelmelder und Pressemitteilung). Bisher war bis auf Kleinigkeiten (siehe GS 1) der GL 1 verschont. Nun ist wieder eine Kontrolle bis zu den Steinmalen nötig. Die Beschädigung des GL Symbols nahm ich gleich als Anlass mit der Ausbesserungsmarkierung zu beginnen. Jetzt sind vier Symbole völlig neu zu machen (Pfahl K-B Straße; Baumruine Wegekreuzung, unterhalb Schlendorfer Oberweg und neu unterhalb der Einmündungsstelle). Die anderen  4 Symbole brauchen nur ausgebessert zu werden. Mit der Grundierung (weiße Farbe) wurde begonnen. Der Mangel mit dem fehlenden Geländerstück und die Beschädigungen an diversen Bäumen in diesem Bereich wurden dem Mängelmelder der Stadt Jena gemeldet. Die Arbeiten werden fortgesetzt.

Das war kein Specht, sondern ein gelangweilter Mensch.

Das war kein Specht, sondern ein gelangweilter Mensch.Das war kein Specht, sondern ein gelangweilter Mensch.Um hier wieder ein vernünftiges Symbol zeichnen zu können, musste Ausgleichsmasse her.Die Ausgleichsmasse wurde mit weißer Farbe überstrichen.Später kommt dann noch die oragene Farbe und das blaue GL 1.


 

19.04.2021

Am heutigen Tag wurden die vorbereiteten GL Symbole mit orangener Farbe überstrichen. Die Restfarbe reichte sogar noch für Ausbesserungsarbeiten an der Übersichtstafel, am Fuchsturmweg und an der Wegweiserbank in der O-W Straße. Die Treppe war auf Grund der Schadensmeldung im oberen Teil gesperrt. Am Aufstieg zum Aufschluss 2 b musste ich eine Rennstrecke beseitigen. Man hatte mitten auf dem Weg ein Loch gegraben, einen morschen Baumstamm quer über den Weg gelegt, eine Kurve ausgebaut (mit dem Material aus dem Loch) und etwas weiter oben eine Schanze gebaut. Das beseitigte ich sofort. Auch auf der Wiese waren Ausgrabungen für eine Strecke zu sehen. Zur Zeit muss ich fast jeden Tag Kontrolle gehen. Es gibt immer neue Überraschungen in dieser Coronazeit! Am Aufschluss 2 b wurde auch gegraben (links). Vielleicht um festzustellen, ob da auch Komposterde gewonnen werden kann ? Ich weiß es nicht. Dieser Bereich wurde auch in Ordnung gebracht und der Steinhaufen etwas aufgefüllt.

20.04.2021

Ausbesserungsmarkierung abgeschlossen. Es wurden 4 neue GL Zeichen aufgemalt und 3 nur ausgebessert. Nun hoffe ich das sie länger halten als die Vorgänger. Wegen der schon vorhandenen Zeichen wurde nur das GL (ohne 1) geschrieben. Die 1 wird dann später mal generell auf alle Symbole noch nachgemalt. Hier drei Beispiele der Korrekturmarkierung zwischen Fuchsturmweg und Schlendorfer Oberweg:

Neu auf dem Pfahl am Ende der K-B Straße.Neu unter dem Wegweiser (Wegekreuzung)

Neu auf stark beschädigten Symbol am Hauptwanderweg.


21.04.2021

Müllsammelaktion: Fast ein Müllsack voll wurde außerhalb des Geländers zwischen Pfahl und Wegekreuzung (Ende K-B Straße) und Fläche unterhalb der GS 1 eingesammelt. Dabei erwischte ich Kinder, die den Steilhang unterhalb der GS 1 zum Lehrpfad zu als Rutschen benutzen.

23.04.2021

Fortsetzung und vorläufiger Abschluss der Arbeiten im Leitewaldweg. Im hinteren Teil wurde der Rand mit Stämmen verstärkt. Nun müsste noch etwas abgegraben werden und im Bereich des Geländers ein paar Befestigungsstämme gelegt werden. Beim Kontrollgang habe ich festgestellt, dass das Geländer unterhalb der Kurve durch KSJ abgebaut wurde (siehe Mängelmelder). So kann man natürlich die ständigen Probleme dort auch vermeiden. Das Geländer ist dort nicht unbedingt notwendig.

25.04.2021

Neben dem unteren Geländer war auch eine rustikale Bank unterhalb Schlendorfer Straße/Am Gänseberg (direkt an der ehemaligen Einmündungsstelle) verschwunden. War die auch beschädigt? Die Wegweiserbank in der O -W Straße wurde vorübergehend etwas weiter in Richtung GS 2 gestellt. Der Grund sind die möglichen folgenden Reparaturarbeiten an der defekten Treppe im Bereich das alten Standortes.

28.04.2021

Die Bank ist wieder da (siehe 25.4.). Offenbar im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Bereiches links vom GL 1 (Schlendorfer Oberweg) wurde sie neu angepasst. Die Neugestaltung des Bereiches (Wege, Bänke) sieht ganz gut aus. Man hat Granitblöcke (Henneberg) als Randbegrenzung zum Fußweg und zur Straße genommen.

30.04.2021

Interessant ist auch die Antwort der Stadt auf die Mängelmeldung: "Die Schäden an den Bäumen sind nur geringfügig. Die Bäume werden sich davon erholen. Bei der Kontrolle des Geländers wurde festgestellt, dass es an dieser Stelle keinen Sinn mehr macht, es zu belassen. Daher wurde es komplett zurückgebaut." Das mit dem Geländer war mir klar. Das mit den Bäumen ist schon weniger gut. Geradezu eine Einladung für weitere solche Schäden. Den Schaden am GL Symbol, der schon heftiger war, hatte ich ja nicht als Bild in der Meldung eingestellt.

02.05.2021

Hier mal wieder ein historischer Beitrag aus dem heutigen Lehrpfadgebiet. 1910 wird der Weg zum Fuchsturm über die Grüne Tanne - vermutlich Fuchsturmweg/Hauptwanderweg (" r. in die Seitengasse Wegweiser") Felder - Wilhelmshöhe - wahlweise über den historischen Weg ("Aufschluss 3b") oder "in den Wald und an der Nordseite des Hausberges" oder wieder "nach 10 Min. Wegeteilung entweder 1. weiter über "Ulmers Ruh" oder (hübscher) r. hinauf zu der Mariensennhütte" bis zum Zweikaiserdenkmal (Denkmal für 100 Jahre Heimatpflege) beschrieben (ohne Geologie). Die Steinmale gab es damals noch nicht. Die GS 1/2 waren zwar schon entdeckt (1908), sind aber nicht am Weg beschrieben ("Brauckmannsches Grundstück"). Damals muss es aber schon den "Aufschluss 3 b" oberhalb der Wilhelmshöhe mit dem Fasercoelestinaufschluss in den Myophorienschichten am historischen "in Windungen zur Höhe" führenden Weg gegeben haben (siehe Chronik Teil 4 und  E. Kirste 1912 - siehe Literatur).

Meyers Reiseführer Thüringen 1910Meyers Reiseführer Thüringen 1910 Auszug Hausberg


Beim Rundgang habe ich wieder einige Mängel entdeckt und beseitigt. Hatten doch Unbekannte die Wegweiserbank bis unterhalb der GS 1 geschleppt und dort aufgestellt. Das wäre sicher für später, wenn in der O-W Straße eine dauerhafte Bank aufgestellt wird, ein geeigneter Standort für die Bank. Noch ist es aber nicht soweit und die Bank dient auch derzeit als Wegweiser. Deshalb stellte ich sie wieder zurück. An der Einmündungsstelle war ein größerer Stein aus dem Wegeschotter herausgebrochen. Am Aufschluss 2 b sah ich im vorderen Teil bei der "Gipsklippe" neue Rutschen am Hang.

06.05.2021

Metallsammler am GL 1 unterwegs: Schon vor Tagen bemerkte ich das Fehlen des alten Metallpfostens zur Stabilisierung an der Einmündungsstelle (am Geländer) in den Hauptwanderweg. Nun hatten es die "Metallsammler" auch auf die Eisenpflöcke am Steinhaufen an den GS 1 abgesehen. Von drei Pflöcken, die vor einem Jahr wegen der Zerstörung des Steinhaufens mit Absperrband versehen wurden, waren zwei heute verschwunden. Man kann nichts Bewegliches dort einschlagen. Alles findet einen Liebhaber! Es wird nun überlegt das unschöne Absperrband unterhalb der GS 1 wegzunehmen. Vielleicht hat man es nun auch inzwischen akzeptiert, dass der Haufen nicht zum Spielen genutzt werden darf und die Abkürzung unter dem Geländer zur Treppe nicht benutzt werden sollte!

07.05.2021

Abbau Absperrband an den GS 1. Am Steinhaufen und an der Abkürzung (Geländer) wurde das unschöne Absperrband entfernt. Im Bereich des GL Pfahles am Ende der K-B Straße wurde noch etwas Müll gesammelt. Waren doch nach starkem Wind wieder Folie und Tüten von der nahen Baustelle herangeweht. Erneut musste das Tor nahe Eckardts Bank und Aufschluss 2 b wieder mit Kabel verschlossen werden.  Das Spiel wird so lange fortgesetzt bis eine geeignete, dauerhafte Absperrung den Zutritt zur Wiese endgültig verwehrt. Leider kümmert sich der Besitzer des Wiesengrundstückes nicht um die Einfriedung. Früher war das einmal eine Weidefläche  für Schafe und Ziegen.

Der Steinhaufen ist wieder ohne Absperrband.Eine schöne kleine Parkanlage links vom GL 1 (Schlendorfer Oberweg).


13.05.2021

Auf Grund des schlechten Wetters und Coronaeinschränkungen brauchte am Vatertag keine großflächige Kontrolle der Wege, Bänke, Schilder, etc. auf Zerstörungen durch randalierende Männergruppen am GL 1 durchgeführt werden. Ein späterer Kontrollgang wird zeigen, ob das tatsächlich so war. Dafür habe ich wahnsinnig interessante Luftbilder vom 4.4. 1945 aus dem Lehrpfadgebiet entdeckt. Sie zeigen, wie stark das Gebiet zwischen Fuchsturmweg/Hausbergstraße/ heutige O-W-Straße und K-B Straße/Greifbergstraße sowie der untere Am Gänseberg von Zerstörungen durch einen Bombenangriff vom 17.3. 1945 betroffen waren. In unmittelbarer Nähe der GS 1 sah man zwei Bombenkrater. Auch unterhalb der GS 2 scheint es einen Einschlag gegeben zu haben. Sehr schön sieht man einen Fesselballon (Sperrballon) an einer Stellung in der Nähe vom Höhenweg liegen (heutige O-W Straße). Während der Bauarbeiten ab 2017 kamen Betonreste dieser Stellung wieder an die Oberfläche. Auch am Ende des Schlendorfer Oberweges sieht man auf dem großen Übersichtsbild einen Fesselballon. In der Nähe vom Aufschluss 2 b gab es eine Flakstellung (oberhalb in den Grundstücken). Vom Wilhelm Pitt Weg (damals Norkusweg) gab es am Aufschluss 1 b einen Wegeabzweig, der auf die Höhe hinter dem Aufschluss 2 b führte. Der Zick-Zack-Weg war völlig waldfrei. Auch der Leitewald war noch nicht angelegt.

Britisches Luftbild vom 4.4.1945 (Nr.3147).Damit sollten die Schäden nach dem Angriff vom 17. 3. 1945 auf Jena -Ost (Camsdorfer Brücke) dokumentiert werden.

Detail aus dem Luftbild (blaue Punkte heutiger GL 1 Verlauf).

Greifbergstraße u.a. Höhenweg und Baugebiet am 4.4.1945 Rechts ein Fesselballon (Sperrballon) in der Stellung.

Fuchsturmweg, W. Pitt Weg und Umgebung (Aufschluss 2b)

Dieses Bild zeigt in der Bildmitte den Zick-Zack Weg mit einem heute noch schwach erkennbaren Bombentrichter (Bildmitte) im Gelände (Chronik Teil 4). Unterhalb der GS 1 befindet sich ein weiterer Krater, der ein Gartenhaus damals zerstört hatte und die Gipsschlotten glücklicherweise nur knapp verfehlte:

(siehe Chronik Teil 9 am 9.3.2015) und  (siehe Chronik Teil 4 Bilder 188..).

Rechts daneben gibt es einen kleineren Krater in der Nähe der GS 2. Im linken Bildbereich sieht man eine Flakstellung oberhalb vom Fuchsturmweg in der Nähe vom Aufschluss 2 b (heller Fleck). Alles war damals wenig bewaldet. Man sieht in der Kurve Am Gänseberg /Greifbergstraße die durch die Druckwellen entstandenen Dachschäden besonders an den Häusern Am Gänseberg und Kirchbergstraße (helle Stellen im Dach rechte obere Bildecke).

Möge das noch einmal in der Zukunft allen zur Mahnung sein, dass nie wieder ein Krieg von Deutschland ausgehe!

Weitere Bilder aus der Anfangszeit kurz nach der Einweihung des Ersten Geologischen Lehrpfades von Jena siehe 29.6.1987 in Chronik Teil 1.

Bildquellen aller Luftbilder: https://www.geoportal-th.de/Geodaten-Thüringen, https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0

14.05.2021

Zu früh gefreut: Es gab schon ein paar Beschädigungen und Beschmierungen zu beobachten: Die Bank an der Übersichtstafel und die oberhalb der GS 1 waren mit Graffiti beschmiert. Auch ein Lichtmast am Zick-Zack Weg war beschmiert. Ein Aufkleber wurde gleich entfernt. Am noch bestehenden Geländerteil am Hauptwanderweg war ein Stück herausgelöst. Es konnte aber wieder eingefügt werden. Im weiteren Verlauf werden evt. Schäden erst später dokumentiert.

Ein Stück Geländer (hier schon wieder repariert) war mit roher Gewalt herausgeschlagen wurden.Frisch beschmierte rustikale Bank oberhalb der GS 1.


Dafür habe ich aber wieder weitere interessante Bilder entdeckt: So zeigt ein Luftbild vom 10.04. 1945 den kompletten vorderen Hausberg und den kompletten Verlauf des GL 1 bis zu den Steinmalen hinter dem Fuchsturm zum Teil bis ins kleinste Detail. Die schmalen Wege hinter dem Fuchsturm sind gut erkennbar. Am Marienblick ist eine Hütte zu sehen. Auf diesem Bild könnte man sogar die GS 1 noch genauer lokalisieren.

Bild 3129 vom 10.04.1945 zeigt das komplette Lehrpfadgebiet bis ins Detail.

Von der Schillstraße (Feodorastraße) unten mitte links bis zur Weihestätte (Steinmale) oben mitte links, könnte man den Geologischen Lehrpfad 1 verfolgen. Auf dem folgenden Bildern werden die heutigen Aufschlüsse des GL 1 markiert.

Ein erster Bildausschnitt aus diesem Luftbild zeigt nun noch detailgenauer das unmittelbare Umfeld der beiden Gipsschlotten mit den sehr in der Nähe liegenden Bombentrichtern:

Gebiet GS 1 und 2 am 10. April 1945 (Detail aus großem Luftbild 3129)

 


Detailbilder aus Bild 3129:

Aufschluss 1 Feodorastraße (Schillstraße).

Gipsschlotten 2Gipsschlotten 1

2 b

3Mariensennhütte (5) und Burgreste, 4 Ulmers Ruh


Steinmale


04.06.2021

Baumfällarbeiten vorbereitet. An den GS 1 sind zwei Bäume markiert. Sie werden demnächst gefällt. Hoffentlich bleibt das ohne Schäden!

05.06.2021

Und gleich am nächsten Tag (vermutlich vom 4.6. abends angefertigt) sah ich frische Grafitti auf beiden rustikalen Bänken an den GS 1 (oben am Weg und an den GS!). Wenn Selbstversuche der Beseitigung (zumindest auf der Bank unten) scheitern, wird das wieder ein Fall für den Mängelmelder! Frische Aufkleber mit Grafitti gab es auch gegenüber der Kindertagesstätte am Fuchsturmweg (wurden aber beseitigt).

Die vorher vorhandenen Schmierereien der Konkurrenz hatten offenbar nicht gefallen?Nun ist leider auch die untere Bank betroffen!

Diese Bäume sollen gefällt werden.


06.06.2021

Probeweise Beseitigung der Grafitti an der Banklehne. Die Beseitigung brachte mangels Mittel nur einen Teilerfolg. Dabei wurde festgestellt, das auch das Geländer an zwei Stellen betroffen war. Diese Stellen konnten gut gesäubert werden.

02.07.2021

Besuch am Aufschluss 2 b:  Dr. Thomas Voigt hatte kurzfristig Besuch von Prof. Reitner samt Doktorandin (Yu Pei) aus Göttingen. Sie machen Isotopenstratigraphie im Röt und wollten Samples sammeln. Da war Thomas Billert spontan dazu gekommen und sie waren in Göschwitz, Mennewitz, Drackendorf und am GL 1 (Aufschluss 2 b). Leider in Göschwitz und Mennewitz alles sehr zugewachsen. Am GL 1 (Aufschluss 2 b) hat Yu Pei auch eine Probe genommen (Bild: T. Billert, Genehmigung zur Veröffentlichung des Bildes vorhanden).

Geologenbesuch am Aufschluss 2 b

16.07. 2021

Nach den vielen Meldungen über katastrophale Überschwemmungen in anderen Teilen Deutschlands (im Lehrpfadgebiet gab es nur ein normales Gewitter) wurden nach einem Kontrollgang einige sehr positive Dinge festgestellt. Die ÜAG (oder Forst), hatte sich um den Hauptwanderweg gekümmert. Dabei wurde die Einmündunsstelle mit Stufen versehen und das Geländer befestigt. Das war das erste Mal, dass sich die Stadt auch um den Verbindungsweg seit dessen Anlegung 2015 nun kümmert. Auch die wackelnde Treppenstufe wurde wieder befestig. Der Weg bleibt aber weiterhin gesperrt (am Ende der zweiten Treppe O-W Straße). Nun wird noch etwas freigeschnitten (Aufschluss 2 b), und an den GS 1 der Weg etwas von Gras befreit und der Steinhaufen neu geschichtet. Auch etwas Müll muss dort noch aufgeräumt werden.

Sieht gut aus die Einmündungsstelle. Die Erdstufen werden allerdings nicht lange halten.

Das neu befestigte Geländer.Von rechts ragt ein Busch in den Aufschluss 2 b.

Die wieder gerichtete Treppenstufe nahe der Bank.


17.07.2021

Trotz Nässe wurden einige Arbeiten am GL 1 durchgeführt. Die Wege wurden etwas freigeschnitten und die Sichtachse zu den GS 1 von der Treppe aus wurde wieder hergestellt. Der Ast am Aufschluss 2 b wurde entfernt (siehe Bild Vorbeitrag). Im gesamten Bereich zwischen Wegekreuzung und GS 1 wurde etwas Müll gesammelt. Nun kommt noch das Freischneiden des Zugangsweges zu den GS 2 und weitere Arbeiten am Weg und im Bereich GS 1. Die Ausbesserungen der GL Symbole (neu auch wieder an der Wegekreuzung!) folgt auch noch. Die Treppen müssten durch die Stadt wieder einmal gesäubert werden.

24.07.2021

Während damit begonnen wurde die ersten Disteln, Brennnesseln und Wolfsmilchsgewächse am Weg und an den GS 2 (Weg) zurückzuschneiden, wurden wieder Beschädigungen an den GS 1 festgestellt. Hier wurde im Bereich des hinteren Schlottenteils einiges vom Gipsfelsen abgeschlagen. Das gibt richtig Ärger, wenn ich da mal jemand erwischen sollte. Dabei sind die Beseitigung eines Holzkohlerostes auf der Treppe und Verschmutzungen an und auf der Bank oben am Zick-Zack Weg noch das kleinere Übel. Ähnliche Verschmutzungen sah ich auch an/auf den Bänken im Bereich der alten Einmündungsstelle am Ende des Gänseberges und etwas unterhalb am Geländer (Hauptwanderweg).

Verschmutzungen an und auf der Bank durch KalkresteBeschädigungen am Gipsfelsen an den GS 1Beschädigungen am Gipsfelsen an den GS 1 Detail


25.07.2021

Ankündigung der Führung am 18.9.21 zum Tag des Geotops in den Wenigenjenaer Nachrichten. Leider ist dort kein Treffpunkt und Startzeitpunkt augeführt. Dafür gibt es einen kleinen Luftbildausschnitt aus der Chronik Teil 1, 29.6.87) zu sehen. Die fehlenden Angaben findet man aber auf der Startseite.

03.08. 2021

Beginn mit den Vorbereitungsarbeiten zur Führung am GL 1 am 18.9. und 10.10.2021. Zunächst wurde der Zugangsweg zu den GS 1 von Brennnesseln befreit und etwas an der oberern Treppe weggeschnitten. Die Arbeiten werden fortgesetzt:

- Ausbesserungsarbeiten an einigen GL Symbolen

- GS 2 Zugangsweg und Bereich freischneiden

- Aufschluss Wilhelmshöhe freischneiden

- Aufschluss 1 Schillstraße. Hier muss auch ergründet werden, ob ein Zugang zur Höhle wieder möglich wird.

- Kontrollgang obere Bereiche GL 1

04.08.2021

Mit dem Kontrollgang über die oberen Bereiche des GL 1 wurde schon einmal angefangen. Es gab kaum Beanstandungen. Lediglich zwischen Denkmal für 100 Jahre Heimatpflege und Springerdenkmal (vor dem Fuchsturm) gab es einen kleinen Felssturz, der dazu führte, das etwas Geröll auf dem Weg lag. Ob da etwas nachgeholfen wurde, kann nicht gesagt werden. Das Geröll befindet sich an einer etwas ungewöhnlichen Stelle. Ein GL Symbol muss am Ende des Wirtschaftsweges ausgebessert werden. Im Bereich der Steinmale (Weihestätte) befindet sich eine kleine Ansammlung von Holzstämmen ("Hütte"). Die steileren Wege sind zum Teil nach Regenfällen ausgespült. So wurde mitten auf dem historischen Weg nahe "Aufschluss 3 b" (alter Steinbruch oberhalb der Wilhelmshöhe) eine Klippe aus Myophorienkalk neu freigespült.

Mitten auf dem Weg war eine Ansammlung von Geröll.Eine Hütte vor den Steinmalen.Das GL Symbol muss auch ausgebessert werden.

 


06.08.2021

Altes Ballonluftbild vom Hausberg und angrenzenden Bergen entdeckt (Quelle E. Diesel "Das Land der Deutschen" 1931).

Ballonaufnahme ca. 1930 von Südwest aufgenommen

 25.08.2021

Beginn mit den Arbeiten am Geologischen Lehrpfad 1 zur Vorbereitung der Führungen am 18.9. und 10.10.2021.

Zunächst wollte ich die Wege rund um die GS 1 in Ordnung bringen, die Markierungen ausbessern und etwas den Aufschluss 1 freischneiden. Zusätzlich musste ich aber an den GS 1 einiges aufräumen, nachdem eine Kindergruppe (mit zwei Erzieherinnen) dort die Kinder unbehelligt hatten spielen lassen. Ich kam gerade dazu wie die Gruppe fluchtartig das Gelände der GS 1 verlies. Bevor ich unten war und hätte die Beschädigungen am  mittleren Gipsfelsen monieren können, waren sie nach oberhalb verschwunden. Außerdem war eine neue Rutsche ganz vorne zu sehen und Äste wurden in die Schlotten eingebracht. Nun habe ich aber Gesichter der Erzieherinnen im Gedächtnis und kann im Wiederholungsfall reagieren (oder die Gruppe zuordnen). Leider ist das kein Einzelfall, dass die Felsen beschädigt werden, Schmutz hinterlassen wird und die Wege abgekürzt werden. Ich beseitigte die Schäden, soweit es ging und begann mit meiner eigentlichen Arbeit:

Am Aufschluss 1 wurden einige Robinienäste im Bereich des Zaunes und der Erläuterungstafel ab bzw. zurückgeschnitten. Der Zugang zur Höhle liegt aber im Dornröschenschlaf und der Hang müsste dringend wieder freigeschnitten werden. Die GL Symbole wurden ausgebessert. Die verwendete Farbe erwies sich aber als ungeeignet, weil nicht richtig deckend. An der Wegekreuzung besteht auch die Gefahr, dass sich die Rinde vom Notmarkierungsbaum ablöst und dadurch das Symbol mit Pfeil darunter leidet (abplatzt). Der Baum weist durch die damaligen Bauarbeiten erhelbliche Schäden auf der Rinde auf. Die Ränder der Wege zur Wegekreuzung und oberhalb an der Treppe wurden etwas freigeschnitten. Mitarbeiter der Stadt säuberten den unteren Teil der Treppe (nicht direkt zum Lehrpfad gehörend). An den GS 2 wurde begonnen etwas das Dornröschendasein zu beenden. Der ehemalige Zugangspfad ist im Bereich des Privatgrundstückes aber völlig zugewachsen. Ob es hier später auch einmal eine gute Lösung gibt (Beschilderung und Zuwegung) ? Die Wegweiserbank steht wegen Bauarbeiten (Bauzaun bis an die Straße) nun an recht ungeeigneter Stelle nahe dem Eingang zu den GS 2. Ich denke aber dass das nur eine vorübergehende Lösung sein wird. Die Arbeiten werden fortgesetzt.

Neue Beschädigung an den GS 1 durch Kindergruppe am 25.8. 11.00 UhrDie GS 2 sind etwas gesäubert

 Der zugewachsene ehemalige Zugangspfad an den GS 2Der Bauzaun am früheren BankstandortHier steht die Bank am ungünstigen Platz


26.08.2021

Was lange währt wird endlich gut. Heute ist der im Januar 2021 gemeldete Mangel nun endlich beseitigt wurden. Dazu gab es auch noch ein Kommentar (Auszug):

Die neuen Treppen und Bürgersteige im Neubaugebiet sind noch nicht öffentlich gewidmet. Dies bedeutet, dass sich die Anwohner nicht um die Reinigung kümmern müssen. Außerdem ist noch nicht entschieden, ob die Reinigung nach Widmung eventuell durch die Stadt geschehen wird. Die Widmung wird voraussichtlich erst zum Ende der Baumaßnahmen in rund 2 Jahren geschehen (sollte eigentlich viel früher geschehen, wurde aber verschoben)........

Weitere Arbeiten am Weg: Am Weg im Bereich von Eckardts Bank wurde die "Hecke" zurückgeschnitten. Nun muss im gesamten Wegebereich das Gras noch etwas zurückgeschnitten werden. Auf der Startseite ist auch die Meldung über die Beschädigungen am Gipsfelsen der GS 1 bei Aktuelles zu lesen. Ob das etwas hilft mag ich zu bezweifeln. Ich werde aber meine Kontrollgänge nun verstärken.

Blick von oben auf die Treppe im Bereich des GL 1

Weg bei Eckardts Bank


30.08.2021

Da am alten Bankstandort (zweite Treppe) ein Zaun neu gebaut wurde und nun fertiggestellt war, konnte die Wegweiserbank wieder dort aufgestellt werden.

Immer wieder muss ich feststellen wie die Geologischen Lehrpfade in den Faltblättern zur Saalehorizontale ignoriert werden. Das habe ich auch in der neusten Ausgabe von Mai 2021 feststellen müssen. Neben dem Saurierlehrpfad "Trixi Trias" (SP) und dem schon lange bestehenden Waldlehrpfad "Schlauer Ux" (WP), der im Faltblatt erst ab 2022 bestehen soll ?, werden Lehrpfade genannt, die es noch nicht gibt. So auch der "Pfad der Ottonen"(OP), der auch im GL 1 Gebiet (Hausberg/Fuchsturm) präsent sein soll. Hier muss der Herausgeber (JenaKultur Fachbereich Tourismus, Stadtforst; Kommunalservice Jena) unbedingt mal darüber informiert werden und es ist zu hinterfragen, warum GL 1 und 2 nach wie vor fehlen! Es wird also Zeit mit Deutlichkeit wieder einmal auf die Geologischen Lehrpfade, die seit 1986/87 bestehen, hinzuweisen. Siehe zwei Auszüge:

Ausschnitt Lehrpfadgebiet: Keine Spur vom GL 1 !Die Legende mit den neuen Lehrpfaden (und dem Ux, den es schon gibt)!


Und weil man den Hausberg mit seinem Ersten Geologischen Lehrpfad nicht kennt, weil eben nicht genannt (siehe Vorbilder) passiert dann so etwas im Jubiläumswochenkalender von Jena:

Jenzig steht im Text, Hausberg ist es aber!

14.09.2021

Beginn mit weiteren Vorbereitungsarbeiten für die Führungen (Tag des Geotops und Exkursion TGV). Der Pfad zu den GS 2 wurde wieder freigeschnitten. Zum Baugrundstück wurde eine provisorische Absperrung aufgestellt (Balken).

18.09.2021

Die Führung zum Tag des Geotops (eigentlich ist der erst am 19.9.) musste leider ausfallen. Am Aufschluss 1 wurde eine Information am Lichtmast geschrieben. Obwohl alle potentiellen Teilnehmer und der Veranstalter darüber informiert wurden, kam eine Anfrage, ob die Führung stattfindet. Am Weg zur Wilhelmshöhe bemerkte ich, dass die Symbole vom Thüringenweg an verschiedenen Stellen abgekratzt wurden. Das war sicher von offizieller Stelle angeordnet, da der Thüringenweg schon seit einiger Zeit nicht mehr im Wanderwegenetz erscheint. Ein weiteres GL Symbol hinter der alten Einmündungsstelle unterhalb vom Schlendorfer Oberweg muss nun auch einmal ausgebessert werden (zusammen mit den Restarbeiten weiter unten und am Wirtschaftsweg). Die Führung mit dem Thüringer Geologenverein (TGV) wird stattfinden (Aufschlüsse 1, 2, 2b, evtl. 2 a). Das wird aber ein Fachgeologe übernehmen. Insofern waren die schon begonnenen Arbeiten am Weg nicht umsonst. Am Aufschluss 1 links des zweiten Einganges und der Mauer entsteht ein neuer Aufschluss (Garagenbau). Bis jetzt ist aber der Sandstein noch nicht richtig zu sehen und Teile des Einschnittes sind mit Folie verdeckt (Bilder folgen).

22.09.2021

Es gibt neue Ideen die Arbeitem am Aufschluss 1 (Schillstraße) wieder zu aktivieren. Der neue Besitzer könnte mit Unterstützung des TGV den Aufschluss wieder freischneiden lassen. Dazu gab es Vorgespräche mit der Nachbarschaft des Besitzers, der leider nicht in der Schillstraße wohnt. Am Lichtmast wurde die Kreideschrift etwas verwischt (muss aber noch später mit Wasser abgewischt werden) und an der Übersichtstfael das Symbol des Thüringenweges abgekratzt. Dabei stelle ich fest, dass nur die talwärts führenden Symbole dieses Weges abgekratzt waren. Die bergwärts führenden werde ich dann wohl übernehmen. Auf dem Verbindungsweg durch den Leitewald wurde etwas Schotter aufgebracht. Auch am GL 1 gilt: Warum muss man das immer wieder ansprechen (neue Tafeln, etc.) und hat nicht so eine Lobby wie der Lehrpfad "Schlauer Ux" und der Saurierlehrpfad (siehe Eintrag 23.9. in der Chronik GL 2).

26.09.2021

Im näheren Umfeld des GL 1 gibt es seit kurzem einen kleinen Gesteinsweg im Gelände des IGW. Er ist noch in Arbeit, zeigt aber jetzt schon Gesteine vom Quartär bis zum Ordovizium altermässig aufgestellt. Ähnlich wie hinter dem Fuchsturm sind größere Gesteinsblöcke in einer Runde angeordnet. Sie müssen nur noch beschriftet werden. Dann besuchte ich, soweit das noch möglich war, die Aufschlüsse 1 a und 1 b. Der Aufschluss 1 a ist durch einen Neubau am Fuchsturmweg von der Straße aus nicht mehr zu sehen. Man muss einen alten Zugangsweg benutzen, bis man am Tor noch etwas vom Aufschluss in der Ferne erkennen kann Am W. - Pitt Weg werden Zugangspfad und Symbole aber aus dem Lehrpfadverlauf herausgenommen und später die Symbole auch entfernt. Dafür gibt es als Ersatz den kleinen Aufschluss unterhalb der GS 1.

Der IGW Lehrpfad im ParkDer IGW Lehrpfad im Park Detail Trias

Der Aufschluss 1 a "Übergang" ist nur noch so zu sehen.Links vom Aufschluss 1 in der Schillstraße entsteht dieser temporäre Aufschluss


27.09.2021

Starkregen im Lehrpfadgebiet: Ein recht spätes Nachtgewitter brachte erhebliche Niederschlagsmengen. Am Aufschluss 1 wurde etwas Sandstein heruntergespült. Dort kann man zur Zeit kleine Konkretionen mit Karneol im abgespülten Material finden. Am Zugangsweg zu den GS 1 gibt es eine schlammige Stelle kurz vor der Treppeneinmündung. Hier müsste ein wenig Schotter aufgebracht werden und eine Abflussrinne angelegt werden. Ob es im oberen Teil des Pfades Schäden gab, konnte nicht festgestellt werden.

09.10.2021

Da ich leider nicht an der Führung zu den Aufschlüssen 1, 2, 2b anlässlich der Tagung des TGV teilnehmen kann, habe ich wenigstens ein paar Säuberungsarbeiten an den Gipsschlotten 1 und am Aufschluss 2 b sowie am Zugangsweg von den GS 1 zum Aufschluss 2 b vorgenommen. Die richtige Laubbeseitigung erfolgt aber später bis Ende November. An den GS 1 traf ich auf zwei junge Geocacher, die die Ginghoschlotte von der Tafel aus ausmessen wollten! Ich zeigte ihnen die Schlotte im Aufschluss und gab ein paar Erklärungen. Vorher traf ich eine Familie mit kleinen Kindern, die gerade versuchten mit Hammer und Schraubenzieher bzw. Meißel von den Gipsschlotten Stücke abzuschlagen. Das konnte gerade noch rechtzeitig verhindert werden. Dafür wurde der Steinhaufen wieder etwas auseinandergenommen. An der Bank am Abzweig zu den GS 1 gab es wieder neue Grafftis.

10.10.2021

Gerade mal 6 Personen nahmen an der Führung über die Aufschlüsse 1, 2 und 2b teil. Über Inhalte kann nichts weiter gesagt werden, da die Führung Dr. T. Voigt vom IGW übernahm. Ein kurzer Blick in das Begleitheft (Exkursionsführer) reichte nicht aus, um zu erfahren, ob der Lehrpfad entsprechend erwähnt wurde (Historie). Im Exkursionsplan stand:

Aufschlüsse und Aspekte der Ingenieurgeologie an der Basis des Hausbergs

• Chirotheriensandstein (Solling-Formation, Mittlerer Buntsandstein) in der Schillstraße (Aufschluss 1)

• Muschelbrekzie (Göschwitz-Subformation, Oberer Buntsandstein) am Fuchsturmweg (Aufschluss 2 b)

• Gipsschlotten im Röt (Vitzenburg-Subformation Oberer Buntsandstein) am Fuchsturmweg (Aufschluss 2)

Führung: Thomas Voigt

(keine Bilder)

20.10.2021

Der "penis jenensis", Keksrolle, Uniturm, Jentower, Intershoptower (Hatten wir in der DDR nicht schon einmal den Intershop ?), Turm der Visionäre,... wie er auch immer genannt wird. Der Turm der Universitätsstadt Jena in verschiedenen Ansichten. Mit Antenne das höchste Gebäude Thüringens. Diese Bilder schaut sie sich vom GL 1, 2, usw. aus an (wenn möglich):

(Bildquellen mdr und C. Linde 2)

Der Turm von den GS 2 aus (oberhalb Am Gänseberg 2).von Osten (mdr)vom Turm nach Osten (Hausberg) mdrvom Turm nach Osten (Hausberg) mit GS 1 und 2 Gebiet, Detail  mdr von oben mdr

 


21.10.2021

Schwerer Sturm im Lehrpfadgebiet. Ich hatte in meinem zweiten Leben noch nie so viel Angst von einem Baumstamm getroffen zu werden. Nach Arztbesuch krachte es gegen 12.00 Uhr im Leitewald nur so, dass ich ganz schnell das Weite suchte. Viele Äste lagen auf den Wegen, auf den GS 1 und sicher auch im weiteren Verlauf. Der Baum, den ich gegen 12.00 krachen hörte,befand sich unweit der Einmündungsstelle des GL 1 in den Hauptwanderweg. Es war, als wenn ein kleiner Tornado den Bereich Einmündungsstelle bis zum Beginn des kleinen Zick-Zack-Weges in Richtung Aufschluss 2 b heimsuchte. Er kam wohl aus dem Leitewald oberhalb des Leitewaldweges, der 2015 erst neu angelegt wurde. Komplett zugeworfen sind also Bereiche des Hauptwanderweges und ein unteres Stück vom Weg zum Aufschluss 2 b. Viele Äste lagen herum und oberhalb der Einmündung wird es sicher nicht besser sein.

Blick vom Weg zur Einmündungsstelle des GL in den Hauptwanderweg.

Der fast völlig blockierte Hauptwanderweg nach der Einmündungsstelle.Der Weg zum Aufschluss 2 b ist unten nicht passierbar.Hier der Blick vom abgerissenen Baumstamm nahe der Einmündungsstelle des GL in den Hauptwanderweg. Diesen hörte ich gegen 12.00 Uhr von den GS 1 aus herunterkrachen (ca. 100 m entfernt).


TGV Exkursionsführer und Mitteilungsblatt berichten über Aufschlüsse am GL 1. So zum Bsp. vom Aufschluss 2 b auf S. 40 im Tagungsband, S. 35 Geotopflege (Mitteilungsblatt), GS 1 Tagungsband auf S. 38/39. Hier wird auch etwas zur Chronik des GL 1 geschrieben (S. 38). Der Text zum Aufschluss 1 wurde aus S. Langs Diplomarbeit übernommen, S. 34 -37. (siehe Literatur).  Es ist leider sehr schade, dass  am Ende des Bandes kein Literaturhinweis zu irgendwelchen Aufschlüssen des GL 1 erscheint. Hier sieht man wieder, dass man eben nur ein "Hobbygeologe" wenn auch "Urgründungsmitglied" des Vereins ist  (19.2.1990 Erfurt siehe Chronik Teil 1, 9.6.1990). Und weil ich leider am 16.9.21 fast das Zeitliche gesegnet hätte und bis zum 15.10.21 daher kaum an Exkursionen sowie an der Tagung teilnehmen konnte, war natürlich Herr C. Linde  abwesend. Diese Wertschätzung finde ich in meiner derzeitigen Lage sehr beschämend. Im ursprünglich von mir eingereichten Skript gab es schon einige Hinweise zu den Aufschlüssen 2, 2a, 2b., die auch vom TGV stammen. Die GS 2 wurden sicher nicht besucht, da dieser Aufschluss von den Fachgeologen nicht als so bedeutend beschrieben wird (viele werden ihn wahrscheinlich gar nicht kennen!) Ich weiß, wie manche Fachgeologen über die GS 2 denken bzw. sprechen. Glücklicherweise hatte sich das auch mit der versprochenen Erläuterungstafel (Ortsteilrat und KIJ) verzögert und war noch nicht in Angriff genommen (noch Baustelle und teilweise Privatgrund).

(keine Bilder)


22.10.2021

Die Otto-Wagner Straße hätte auch gut "Cornelia de Lange" Straße heißen können. Das würde zur Karl-Brauckmann Straße gut passen. Beide befassten sich mit behinderten Menschen:


Cornelia de Lange:                                                                                                                  Cornelia de Lange 1871 bis 1950

Cornelia de Lange wurde am 24. Juni 1871 in Alkmaar geboren. Nach ihrem abgeschlossenen HBS - Diplom (Niederländische Fachschule mit vgl. Abiturabschluss) wollte sie Medizin studieren. Ihr Vater meinte, dass dieses Studienfach für eine Frau nicht passend sei. Er riet ihr eine Karriere in der Chemiekunde anzustreben. Cornelia hörte auf ihren Vater und beginnt mit diesem Studium an der Universität in Amsterdam. Ein Jahr später veränderte der Vater seine Auffassung und so konnte sich Cornelia doch noch zum Medizinstudium einschreiben. 1897 beendete sie ihr Studium erfolgreich. Sie war damit die vierte Frau in den Niederlanden, die den Titel „Doktor der Medizin“ führen durfte. De Lange lässt sich als Hausärztin in Amsterdam nieder. Sie hat ein besonders großes Interesse an Kinderheilkunde, da die in dieser Zeit vorherrschende hohe Kindersterblichkeit von den Ärzten kaum beachtet wurde. Nach einem viermonatigen Besuch eines Kinderkrankenhauses in Zürich konzentrierte sich De Lange daraufhin in Amsterdam ausschließlich auf die Kinderheilkunde. Sie eröffnete eine Poliklinik für Kinder. Die Amsterdamer Mütter nahmen diese neue Einrichtung gerne an. Sie liefen ihr die Tür ein. 1907 fand Cornelia de Lange eine Anstellung im Emma Kinderkrankenhaus. Dieses Krankenhaus wurde ausschließlich mit vereinzelten Geldzuwendungen unterhalten, da die Universität es nicht einsah eine Station für „Kindergesundheitskunde“ einzurichten. Cornelia de Lange ging noch einen Schritt weiter und eröffnet im Emma Kinderkrankenhaus eine spezielle Station für Säuglingspflege, wenn auch viele bezweifelten, dass die vorherrschende Sterberate oder die Zahl der Frühgeborenen viel zu hoch sei. 1927 erhielt Cornelia de Lange`s Pionierwerk endlich ihre Anerkennung. Sie wurde zum „Professor der Kindergesundheitskunde“ ernannt. Damit wurde sie die erste Frau Professorin der Medizin in den Niederlanden. Ihr geliebtes Emma Kinderkrankenhaus wurde dann in ein Akademisches Krankenhaus eingegliedert. Cornelia de Lange wurde von ihren männlichen Kollegen nie mit „Professor“, sondern mit (Meine Frau) Fräulein De Lange angesprochen. Ihre Patienten hingegen trugen sie auf Händen und Schultern. Kinder wurden durch ihre Mütter auf einen Krankenhaustermin mit den Worten „zuerst gehen wir zu Cornelia de Lange, danach zu den Ärzten“ vorbereitet. Neben der guten ausgeübten Tätigkeit als Ärztin stellt nämlich Cornelia de Lange auch sehr ausführliche Untersuchungen an. Sie ist bei ihren Aufzeichnungen und bei ihren Untersuchungen / Wahrnehmungen sehr gewissenhaft, wenn es um unbegreifliche Krankheitsbilder bei Kindern geht. Ihre minutiös beschriebenen Beobachtungen und die Ergebnisse ihrer pathologischen Untersuchungen haben viele neue Erkenntnisse/Einsichten in der Kinderheilkunde hervorgebracht. Ihre Untersuchungsergebnisse wurden in diversen Büchern und rund 250 wissenschaftlichen Artikeln veröffentlicht. In einem davon, veröffentlicht 1933, beschreibt sie zwei Mädchen mit einem Wachstumsrückstand, zurückgebliebenem geistigen Vermögen und einem verformten Gesicht. Dieses Krankheitsbild wird in der heutigen Zeit als das „Cornelia de Lange Syndrom“ bezeichnet. 1934 beschreibt sie eine angeborene Muskelabweichung gepaart mit einem vorhandenen geistigen Rückstand und Bewegungsstörungen. Auch dieses Krankheitsbild wird als „ De Lange Syndrom“ oder „ De Lange Krankheit“ bezeichnet. Mit 67 Jahren, 1938, legte sie ihr Professoren-Amt nieder. Sie kehrte zurück in ihr Emma Krankenhaus, wo sie bis zu ihrem Tod, 1950, aktiv weiterarbeitete.

23.10.2021

Meldung der Stadtverwaltung, dass Mangel beseitigt sei (per E-Mail am 14.10.2021). Ich sehe allerdings die Grafitti immer noch am Ende der Treppe zur Karl-Brauckmann Straße. Bitte Reste erneut entfernen! Aus Mängelmelder: erledigt Status Geschlossen Fr, 09.04.2021 - 12:26   (aktuelles Bild folgt)

wird fortgesetzt