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Die Realisierung des ersten Abschnittes des GL 1 2020 und 30 Jahre Einweihung des GL 1

02.01.2017

Das neue Jahr begann mit einem leichten Winterhauch am "GL 1 2020", hier am Beispiel der GS 1.

Winter 2017

07.01.2017

Ein erster möglicher Text für die Tafel des Aufschlusses 2b wurde schon einmal entwurfen:

GL Aufschluss 2b

Ehemaliger kleinräumiger Abbau der Muschelbrekzie des grauen Röts (Pelitrötfolge)

im oberen Buntsandstein zusammen mit Gipsbänken.

Seit 1891 durch PASSARGE beschrieben.

2016 wiederentdeckt und in den Ersten Geologischen Lehrpfad einbezogen.

oder so (Entwurf T. Billert):

Ehemaliger kleinräumiger Abbau der Muschelbrekzie (oberer Buntsandstein, grauer Röt / Pelitrötfolge). Sie tritt hier zusammen mit Gipsbänken auf.1891 durch S. PASSARGE beschrieben, 2016 wiederentdeckt und in den Ersten Geologischen Lehrpfad einbezogen.

14.01.2017 

Kontrollgang vom Frühling in den Winter: Es waren ein paar kleinere Äste vom Sturmtief "Egon" zu beseitigen und das umgefallene Verkehrsschild an den GS 1 wieder aufzustellen. Im oberen Teil ab Ulmers Ruh war es winterlich mit Schneetreiben und Neuschnee. Die Gipsschlotten waren dagegen fast schneefrei (zumindest die GS 2). 

15.01.2017 

Hier der erste Entwurf und der Beginn der Anfertigung der Erläuterungstafel für den Aufschluss 2 b:

Entwurf C. Linde 1/2017Beginn der Arbeiten



21.01.2017

An der Tafel für den Aufschluss 2b wurde weiter gearbeitet. Die grüne Farbe erscheint sehr dunkel. Deshalb wird die Schrift "Aufschluss 2b" in heller Farbe (evtl. orange) gestaltet und der Text in blau, wie auf der Tafel für den Aufschluss 1b, erscheinen. Während der TGV Vorstandsitzung sprach ich die Beräumung des Aufschlusses 2 b durch das Umweltamt bzw. mit Hilfe von Studenten an. Man sei da in der Vorplanung. Schön wäre es wenn das bis zum Tag des Geotops erledigt werden könnte.

Die Schriftfarbe wurde noch einmal verändert.Die neue Tafel für den Aufschluss 2b hat nun schon das GL Symbol


Hier schon einmal eine Vision....

Vision 17.09.2017!

12.02.2017

Es geht weiter mit der Anfertigung der Tafel für den Aufschluss 2 b: Die Überschrift wurde als Schablone herausgeschnitten und die Buchstaben wurden weiß grundiert und anschließend mit orangener Farbe übermalt. Nun muss die Schrift trocknen und dann kann die Schablone abgezogen werden :

Die Tafel ist noch mit Textschablone.

Die fertige Überschrift


18.02.2017

Bank erneuert: Die marode Baumstammbank an den GS1 wurde durch eine neue rustikale Bank ersetzt. Leider entfernte man die weiter hinten stehende mit dem GL Zeichen versehene von mir vor fast genau zwei Jahren gesponserte Bank (siehe Chronik Teil 9). Diese hätte ich zum Bsp. an den GS 2 hinstellen können.

Die neue rustikale Bank an den GS1Blick auf die GS 1 mit neuer Bank.


24.02.2017

Sturmtief "Thomas" im Lehrpfadgebiet: Es waren zahlreiche Äste zu beseitigen, die GS1 waren im hinteren Teil mit Laub fast zugeweht und am Verbindungsweg zum Aufschluß 2b im Leitewald gab es eine größere abgebrochene Baumkrone zu beseitigen.Wie es weiter oben aussieht konnte noch nicht festgestellt werden.Baumkrone versperrte den Pfad

25.02.2017

Immobilienmesse im Volkshaus: Es gab dort interessante Neuigkeiten. Das Flurstück 203/20, das die GS 2 beinhalten, wird nicht verkauft. Das versicherte mir der Vertreter am Stand der kommunalen Immobilien Jena. Auf allen Plänen und im Verkaufsprospekt ist die Fläche ausgespart. Die Straßennamen sind im Flyer nun auch offiziell zu sehen. Mit weiteren Bauarbeiten wird in Kürze begonnen. Das sah ich auch an Baumfällungsarbeiten unterhalb der GS 1 für die Treppe zum Fuchsturmweg.

Reinigungsarbeiten an den Gipsschlotten: Ich führte eine partielle Laubbeseitigung und Abgrabungen an den GS 1 (hinterer Teil) und GS 2 durch. Der Verbindungsweg durch den Leitewald wurde im Bereich der Einmündung etwas abgegraben. Ein Gang in Richtung Wilhelmshöhe oberhalb zeigte im oberen Bereich des Lehrpfades kaum Äste auf dem Weg.

Das Flurstück 203/20 beinhaltet die Fläche mit den GS 2Die wieder etwas freigelegten und vom Laub befreiten GS 1


11.03.2017

Frühjahresputz an beiden Gipsschlotten. Mit einer erneuten Laubbeseitigung wurden die GS 1 und 2 für das Frühjahr fein gemacht. Das Ulmerdenkmal soll nach Aussagen der Fuchsturmgesellschaft versetzt werden. Man befürchtet weitere Felsabbrüche. Wann das geschehen soll ist aber noch nicht bekannt.

Laubbeseitigung an den GS 1

12.03.2017

Lagerfeuer und Hinterlassenschaften am Geotop Gipsschlotten beseitigt: Ein Lagerfeuer, zahlreiche Flaschen, Unrat und Büchsen waren die Hinterlassenschaften einer "Party" am Geotop im hinteren Bereich. Man verwendete die Steine des Haufens und nahm einen Markierungsstab für das Feuer. Außerdem wurde versucht die rustikale Bank herauszureißen. Das gelang allerdings nicht, da sie gut befestigt war. Leider hatte ich das Ganze nicht mitbekommen, obwohl ich kurz vorher den Frühjahresputz durchführte. Der Stab wurde ersetzt und das Lagerfeuer beseitigt.

Lagerfeuer

11.04. 2017

Zwei aktuelle Baustellen entstehen unterhalb der GS 1 und 2: Links der Wendehammer der Karl-Brauckmannstraße unterhalb der GS 2, rechts die Baugrube im Salinarröt für den Regenwasserspeicher unterhalb der GS 1.

Der WendehammerDie Baugrube


14.4.2017

Die inzwischen stark erweiterte Baugrube für ein Regenwasserrückhaltebecken unterhalb der GS 1 entpuppte sich bei genauerer Untersuchung als wahre Fundgrube für Sinterbildungen! Sowohl östlich in Richtung GS 1, als auch auf Westseite gab es Karstspalten im Gips, die teilweise völlig versintert waren. Neben mehreren Zentimenter großen Tropfsteinen, gab es auch sogenannte "Exzentriks" (ungewöhlich gebogene Tropfsteine) zu beobachten. Hier kann man schön den Eindruck bekommen wie die Schlotten in der Tiefe aussehen können. Die Spaltenhöhlen waren aber für eine Begehung wesentlich zu schmal.

Die Baugrube gleicht einer SchluchtBlick auf die östliche Wand mit den versinterten Kluftspalten


Weitere Details:

obere Reihe von links nach rechts: "Exzentriks" auf der Westseite, Sinterbildungen mit Tropfstein auf der Ostseite

untere Reihe: Kluftspalten (Schlotten) zum Teil mit Sinterbildungen an den Wänden auf der Ostseite des Einschnittes

(Mineralienbilder folgen auf der Seite Mineralien)

Exzentriks auf der Westseite Tropfstein (ca.4 cm) auf der Ostseite mit SinterKluftspalte (Wurzelbereich der oberirdischen Gipsschlotten)Kluftspalte (Wurzelbereich der oberirdischen Gipsschlotten)


Am zukünftigen Lehrpfad unterhalb der GS 1 und am Zick-Zack Weg wurde das Dornengestrüpp wieder beseitigt, so dass es dort unten nun ganz pasabel aussieht. Außerdem wurde die Absperrung bis zur Baustelle zurückversetzt.

23.04.2017

Die Baugrube unterhalb der GS 1 nimmt unglaubliche Ausmaße an. So rief mich ein besorgter Bürger aus der Schillstraße an. Er meinte dass das ein unglaublicher Eingriff in die Natur sei und ich mir das doch unbedingt mal anschauen sollte. Tatsächlich wurde ein Weg bis fast zum Fuchsturmweg von dem Einschnitt aus ausgebaggert. Unten am Weg selbst entsteht auch eine Baugrube (für die Kanalisation). Es gab auch wieder ein paar Sinterbildungen an den Klüften im Salinarröt.

Der Einschnitt unterhalb der GS1 Ende April 17Die Baustraße führt fast bis zum Fuchsturmweg


28.04.2017

Neuigkeiten negativer Art gibt es aus dem oberen Lehrpfadabschnitt. So wurde das Ulmerdenkmal auf Grund der Felsabbrüche in der Vergangenheit entfernt und der Restweg bis zur Erläuterungstafel soll auch noch gesperrt werden. Ob es dann überhaupt noch Sinn macht diesen Aufschluss zu besuchen ? Ein Vororttermin sollte Klarheit schaffen wie es dort oben zur Zeit aussieht (Pressemitteilung). Das Gleiche gilt für eine Sanierungsbaustelle nahe am Wirtschaftsweg. An den GS 1 entfernten Unbekannte das Verkehrsschild und die Baugrube unterhalb hat ihr Endstadium erreicht.

Das "Denkmal" ohne PlakettenDer Markierungsbaum wird auch verschwinden


wird fortgesetzt