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Chronik des Ersten Geologischen Lehrpfades von Jena

Meinem verehrten Großvater Kurt Junge* in Dankbarkeit gewidmet

(*geb. 02.11.1896 in Wilhelmsdorf, Kreis Goldberg (Schlesien), gest. 18.12.1973 in Jena)

Linolschnitt Ingo Löffler 1985 (Schülerarbeit) Logo des GL1 Linolschnitt Frank Konscholky 1987


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Teil 1<br />(1985-1990) Teil 2<br />(1991-1997) Teil 3<br />(1998-2004) Teil 4<br />(2005-2006) Teil 5<br />(2007-2008) Teil 6<br />(2009-2011) Teil 7<br />(2012-2013) Teil 8<br />(2014) Teil 9<br />(1. Halbjahr 2015)
Teil 10<br />(2. Halbjahr 2015) Teil 11<br />(2016) Teil 12<br />(2017 - ...) Presseartikel<br />(1986- ...)


Literaturhinweise

  1. S. Passarge (1891): "Das Röth im östlichen Thüringen", Inaug.-Diss. Jena, Verlag von Gustav Fischer, Jena
  2. E. Piltz (1906): Die Gliederung der Trias bei Jena, H. W. Schmidt's Verlagsbuchhandlung Gustav Tauscher, Jena
  3. R. Wagner (1911): Der geologische Aufbau des Hausberges bei Jena, mit 1 Tafel: Profile zur Geologie des Hausberges bei Jena (Längenprofil, Querprofil) in: Festschrift der Fuchsturmgesellschaft anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung im Sommer 1911, Druck der Universitätsbuchdruckerei von G. Neuenhahn in Jena
  4. E. Kirste (1912): "Geologisches Wanderbuch für Ostthüringen und Westsachsen" Verlag von Ferdinand Enke, Stuttgart S. 174-180: "Der Hausberg bei Jena" (4 Abb.)
  5. E. Naumann (1915): Erläuterungen zur Geologischen Karte, Blatt Jena S. 13, 22-23 (2 Abb.), 28, E. Naumann (1928): Erläuterungen zur Geologischen Karte, Blatt Jena S. 13, 20-21 (2 Abb.), 23
  6. Hess von Wichdorf/U. Goetze (1931): Heft 6 der Zeitschrift "Die Thüringer Höhlen" S. 124 (2 Abb.)
  7. K. Mägdefrau (1929/57): Geologischer Führer durch die Trias um Jena, Verlag von Gustav Fischer Jena
  8. K. Mägdefrau (1940): Der geologische Aufbau der Umgebung von Jena, in Natürliche Grundlagen der Stadt Jena, S. 3-30, Verlag von Gustav Fischer Jena
  9. B. Engels (1951): Hallesches Jahrbuch für mitteldeutsche Erdgeschichte 1: Hausberg - Sattel oder Beule?, S. 153-158
  10. F. Appenrodt (1959): Der HAUSBERG mit dem FUCHSTURM zu Jena, zur Geologie S. 1-3, herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft "Fuchsturm" im Deutschen Kulturbund
  11. F. Mittelhäußer (1971): *"Geologisches vom Hausberg" und "Steinmale hinter dem Fuchsturm" Beiträge in Volkswacht (18.9.)
  12. H. Friedel (1982): Auf Jenas Wanderwegen, Jena-Information S.18/19 (Steinmale hinter dem Fuchsturm)
  13. K. Kasch (1986): "Die Teufelslöcher bei Jena" Jena - Information, S. 25 , K. Kasch (1986): "Interessante Belege geologischer Entwicklung", Beitrag aus der TLZ vom 25.01.86
  14. K. Kasch (1988): "Geschützte und schützenswerte geologische Objekte im Bezirk Gera" S. 38 (unveröffentlicht)
  15. C. Linde (1986): Die Fachgruppe Geologie/ Mineralogie Jena stellt sich vor, Fundgrube XXII. H. 3, S. 96, Berlin: Erste Erwähnung des Lehrpfades !
  16. C. Linde (1988): Der erste geologische Lehrpfad von Jena, Fundgrube XXIV. H. 4, S. 119-120, Berlin
  17. C. Linde (2000): Mitteilungsheft des TGV Nr. 13: Der geologische Lehrpfad von Jena, S. 37, Weimar
  18. C. Linde (1996/97) Jena-Information: 7/96, S. 20-21: 10 Jahre Lehrpfad , 10/96, S. 14-15: Geologischer Lehrpfad, 9/97, S. 13: Eine geologisch-heimatkundliche Wanderung vor 100 Jahren
  19. C. Linde (1986/93-97/00): "Spur der Steine führt bergauf", "Lehrpfad durch die Trias", "Auf lehrreichem Pfad zum Turm", "Geologischer Pfad durch die Triaslandschaft", "Durch die Trias zum Fuchsturm...", "Naturkundliche Entdeckungsreise: Wanderung von Jena-Ost bis zum Fuchsturm", "Scherbenfunde deuten auf Jenaer Hausberg-Burgen hin", "Geologischer Lehrpfad ist wieder gut begehbar", "Geologischer Lehrpfad vergessen?", "Zwischen Schillstraße und Fuchsturm",... (Auswahl s. Zeitungsartikel unten rechts)
  20. C. Linde (1996): Geotopschutzgutachten für die Aufschlüsse "Gipsschlotten" und "Ulmers Ruh" (unveröffentlicht)
  21. C. Linde (2006): Mitteilungsheft des TGV Nr. 23: 20 Jahre Geologischer Lehrpfad, Erweiterung des geologischen Lehrpfades von Jena, S. 19-20, Jena
  22. G. Seidel (1992): Das Thüringer Becken - Sammlung Geologischer Führer Bd. 85, Verlag Gebr. Bornträger, Berlin-Stuttgart
  23. G. Seidel (1993): Geologie von Thüringen - Herausgeber Thüringischer Geologischer Verein e.V. Jena S. 14, 15, 53
  24. D. Timmermann und J. Wiefel (1992): Streifzüge im Reich der Steine in und um Jena, Fremdenverkehrsamt der Stadt Jena
  25. L. Katzschmann u. G. Seidel (1993): Zur Verwitterung thüringischer Werksteine - vorgestellt am Beispiel der Gedenksteine unweit des Jenaer Fuchsturms in: Geowiss. Mitt. von Thüringen 1 S. 77-81, Weimar
  26. Wanderkarte von Jena (1994): Herausgegeben vom Fremdenverkehrsamt der Stadt Jena in Zusammenarbeit mit dem IB und der FSU
  27. Autorenkollektiv (1997): Wandern auf dem Thüringenweg von Altenburg nach Creuzburg / 9. Etappe, Herausg. Thüringer Gebirgs- und Wanderverein
  28. K. Ramm (1998): Touristen- und Freizeitkarte (Sehenswürdigkeiten, u.a.), Herausg.: Grafik und Werbung Dr. K. Ramm Thalbürgel mit Zuarbeiten von K. Krahn und C. Linde (Geol. Lehrpfad)
  29. Offizielle Wanderkarte der Stadt Jena (1999): Luftbildkarte mit Wanderrouten 1:15000
  30. "Mit Jani durch Jena" - Ein Stadtplan für Kinder (1999): Herausgeber Stadtverwaltung Jena
  31. I. Traeger (1999): Die schönsten Wanderungen in und um Jena, Jenzig Verlag G. Köhler S. 41-42
  32. Umweltberichte der Stadt Jena 2000/2002/2009/2012 herausgegeben vom Umweltbüro der Stadt Jena/FD Umweltschutz: Umweltberichte der Stadt Jena 2003/2009 S.25/28: 2.2.3.5.1 Geologische Naturdenkmale -Herausgeber: Stadt Jena Umweltamt 4/2003 bzw. FD Umweltschutz 10/2009, Grafik und Werbung Dr. K. Ramm Thalbürgel
  33. Amtsblatt der Stadt Jena (2001) 12. Jahrgang 17/01 vom 3. Mai 2001: S. 134-139, Amtsblatt der Stadt Jena (2003) 14. Jahrgang 42/03 vom 30. Oktober 2003: S. 368
  34. Diplomarbeit S. Lang: Zur Sedimentologie der Solling-Formation im Thüringer Becken 31.05.2001: S. 27-30 (unveröffentlicht)
  35. Entwurf Flächennutzungsplan der Stadt Jena vom September 2002, herausgegeben von der Stadtverwaltung Jena -Stadtplanungsamt: Eintragung der Geotope "Gipsschlotten" und "Ulmers Ruh" als Geologische Naturdenkmale (§ 16 Thür. NatG)
  36. Umweltjournal der Stadt Jena Nr.13 vom Dezember 2003: 2. deutschlandweiter Tag des Geotops am 21.9.2003 in Jena
  37. C. Linde (1986-1996): Plan des ersten Geologischen Lehrpfades (1.-3. Fassung) in "Der Wanderverführer" B 02, Herausgeber Regionaler Fremdenverkehrsverband Saaleland e. V., 2004, Hersteller mediaart studio Dr. Koch & partner GmbH, Jena
  38. Dittrich/Köhler: "Wandern in Jena - Stadtnahe Rundwanderungen" Jenzig - Verlag 2004 S. 72-73
  39. A. Pihan: Poster zum Geologischen Lehrpfad Jena, Friedrich -Schiller Universität Jena/Institut für Geowissenschaften, 2005
  40. Verlag Dr. A. Barthel: Radwander- und Wanderkarte Mittleres Saaletal Jena und Umgebung, 1:35000, 2. Aufl., 2006
  41. Umweltbericht der Stadt Jena 2006, Stadt Jena Umweltamt, Grafik u. Werbung Dr. K. Ramm, Thalbürgel, Juni 2006
  42. Mitteilungen der Fuchsturmgesellschaft e. V. gegr. 1861 Jena Nr. 7 / Oktober 1996: 60 Jahre Weihestätte...
  43. JENA und Umgebung, Wanderkarte 1:25000, 2. überarbeitete Auflage, Ingenieurbüro Dr. Mann GmbH, Jena, 2006
  44. K. Winckler (1988): "Auf den Spuren des Bergbaues um Jena" - Eine geologisch-historische Beschreibung des Bergbaues um Jena für die Fachgruppe Geologie/Mineralogie Jena im Deutschen Kulturbund geschrieben im Juli 1988 (unveröffentlicht)
  45. Dr. H. Seifert: "Die Weihestätte des Bundes der Thüringer Berg- Burg- und Waldgemeinden auf dem Hausberg bei Jena", in Carl Röhr: "Der Fuchsturm bei Jena" (Grüne Herzbücherei Bd. 9) Gotha, 1940
  46. Cosack, Jonscher, Seide u. Autoren: "750 Jahre Wenigenjena" - Zur Geschichte des Ortes, Daten Fakten & Erlebnisse S. 68, 69, 83, Herausgeber Ortschaftsrat Wenigenjena im Juni 2007
  47. I. Zander, A. Pihan: Faltblatt zum Ersten Geologischen Lehrpfad - IGW Jena 2007
  48. Ursula Dittrich: "Die 100 km Horizontale rund um Jena" Jenzig - Verlag 2007 S. 15 (2. Auflage 2010, S. 15)
  49. Verlag Dr. A. Barthel: Stadtplan Jena 1:20000, 1. Auflage 2008, 3. Auflage 2016 Eintragungen der geol. ND "Gipsschlotten" und "Ulmers Ruh"
  50. Autorenkollektiv: Historische Spurensuche im Jenaer Stadtwald (mit hist. Kartenbeilage), ÜAG gGmbH, 2008, S. 20-36
  51. C. Linde: Mitteilungsblatt des TGV Nr. 28 (2/08): "100 Jahre Gipsschlotten", S. 52, Jena
  52. Dr. Wolfgang Heinrich/Lothar Lepper: Jena Landschaft, Natur, Geschichte Heimatkundlicher Lehrpfad, 2. Auflage EchinoMedia Verlag, 2008
  53. Autorenkollektiv ÜAG gGmbH: Wandern mit Weitblick-Saale Horizontale, S. 20, Herausgeber Kommunalservice Jena, 2009
  54. J. C. Zenker: "Historisch-Topographisches Taschenbuch von Jena und seiner Umgebung", Jena, Friedrich Frommann, 1836, KESSINGER LEGACY REPRINTS, La Vergne TN USA (27.10.2010)
  55. Dr. E. E. Schmid: "Erläuterungen zu der Topographisch-Geognostischen Karte der Umgebungen von Jena", Jena, Druck und Verlag von Friedrich Frommann, 1859, KESSINGER LEGACY REPRINTS La Vergne TN USA (03.11.2010)
  56. Autorenkollektiv: Tourist - Stadtführer Jena und Umgebung VEB Tourist Verlag Berlin-Leipzig 1988, S. 116
  57. Festschrift zur Wiedergründung des Bundes der Th. Berg- Burg - und Waldgemeinden, 31.07.2001, S. 26-27
  58. C. Linde: "Kleine Geologie des Hausberges" in "Fuchsturm, Du holder, Du schöner" - Geschichten rund um Jenas ältestes Wahrzeichen, herausgegeben von der Fuchsturm-Gesellschaft Jena e. V. gegr. 1861 aus Anlass ihres 150-jährigen Jubiläums, Gabriele Meister-Groß, Druckhaus Gera GmbH, Jena 2011
  59. Wanderwege und Radwanderwege JENA und Umgebung SO, KARTO GRAPHIC Verlag - Judit Lenk, Jena 2011 (Texte von Dr. J.Ellenberg)
  60. Reiseführer "JENA" Birgitt Hellmann/Doris Weilandt, mitteldeutscher verlag Halle (Saale), April 2012, S. 75
  61. Jens Oebser: Reiseführer Jena kompakt, Historicus - Verlag Jens Oebser, Jena, 2012, S. 7, 243
  62. Jürgen Ellenberg: Geologie erleben Saale-Holzland und Jena, Jenzig-Verlag, 2012 S. 38-41
  63. Ursula Dittrich: Wandern in Jena mit Kindern, Jenzig - Verlag, 2009, S. 22-24 (2 Abb.)
  64. C. Linde: "Geotop Ulmers Ruh wieder teilweise zugänglich", Kurzbeitrag im Mitteilungsblatt Nr. 36 des Thüringischen Geologischen Vereines, Jena, 2013, S. 10 (1 Abb.)
  65. Das Jena Buch Reiseführer, Florian Görmar Verlag, Jena, 2013, S.111 
  66. C. Linde: Mitteilungsblatt des TGV Nr. 40 (1/15), Tag des Geotops 2014 und neu entdeckte "Gipsschlotten 2",S. 11-12, mit 3 Abb.  
  67. Amtsblatt der Stadt Jena (2015) 26. Jahrgang, Nr. 25/15 vom 25.06.2015, S.202 (Gipsschlotten 2)
  68. C. Linde: Ein wiederentdecktes Geotop und zukünftiger Aufschluss 2 a: "Gipsschlotten2" des Ersten geologischen Lehrpfades zwischen Hausbergstraße und Greifbergstraße (Fuchsturmweg) in Jena in Mitteilungsblatt des TGV  Nr. 41. Jena, August 2015

(Hinweis: Der in der älteren geol. Literatur aufgeführte Aufschluss in der "Feodorastraße" ist mit der heutigen Schillstraße - Aufschluss 1 - identisch. Das "Brauckmannsche Grundstück" entspricht der Lokalität Gipsschlotten. Hinweise zu älteren Literaturquellen vor 1891 siehe im 3. und 4. Teil der Chronik-Stand Februar 2013)

Bemerkungen zu den Wanderwegweisern, die auf den Geologischen Lehrpfad hinweisen

Im Laufe der Zeit wurden an verschiedenen Stellen entsprechende (zum Teil in "Eigenproduktion" hergestellte) Wegweiser angebracht. Häufig wurden diese entwendet. Von den insgesamt 5 früheren Wegweisern sind heute noch zwei erhalten. Die Wegweiser am Beginn der Schillstraße wurden zwei Mal und am Abzweig vom Wirtschaftsweg (hinter dem Fuchsturm) ebenfalls *zwei Mal entwendet.
* (nach Restaurierung im Dez. 2005 seit Ostern 2006 wieder verschwunden, s. Wegweiser grün mit orangener Schrift Bild unten)

Glücklicherweise wurde ein Verschwinden von Lehrpfadaufschlusstafeln *bisher nicht beobachtet. Ich hoffe, dass das auch in der Zukunft nie geschehen wird. Als sehr negatives Beispiel möchte ich den Naturlehrpfad von Jena (Heimatkundlicher Lehrpfad) der auch einmal einen "Zweiten Geologischen Lehrpfad von Jena" mit enthalten sollte (siehe Chronik Teil 4), erwähnen, wo 4 von 7 der ehemals in ähnlicher Weise hergestellten Tafeln verschwunden sind oder zerstört wurden:
erhalten: zwei Tafeln an den Teufelslöchern (beide von 1987, eine davon verschlissen) eine Tafel am Fürstenbrunnen von 1986 (stark verschlissen)
**verschwunden: Tafel Wöllnitzer Straße -Teufelslöcher von 1996, Diebeskrippe, Kalktuffbruch im oberen Pennickental (beide von 1987)
stark beschädigt und gesichert: Studentenrutsche (1987).
Diese fortwährenden Zerstörungen am "Zweiten Geologischen Lehrfpad" führten schließlich dazu das ich ab 1997 alle weiteren Aktivitäten dort einstellte (s. Chronik Teil 4).

*(Die Erläuterungstafel an den Steinmalen wurde 2004 zerstört, konnte aber 2005 neu wieder aufgestellt werden.)

**Nach einem Anruf durch Herrn Dr. W. Heinrich und dann in Folge weiterer Anrufe bei der ÜAG im Februar 2006 stellte sich heraus, dass die Tafeln an der Diebeskrippe und Kalktuffbruch doch nicht verschwunden waren. Sie waren in den letzten Jahren (?) abgenommen wurden und sollen neu erstellt werden (auch die Tafel am Fürstenbrunnen). Da man die Texte nicht mehr lesen konnte, hatte man offenbar nach dem Gestalter dieser Tafeln gesucht. Das nahm ich gleich zum Anlass und bot meine Mitarbeit an. So scheint es, dass im Jahre 2006 auch der "Zweite Geologische Lehrpfad" eine Wiederbelebung erfahren wird!

Meine Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Heimatkundlichen Lehrpfad [Geologische Aufschlüsse: "Zweiter Geologischer Lehrpfad"] sollen aber nicht Gegenstand dieser Chronik sein.

Zwei der verschwundenen Wegweiser an der Schillstraße Verschwundener Wegweiser am Wirtschaftsweg hinter dem Fuchsturm Am Hauptwanderwegweiser an der Straße angebrachte Wegweiser von 1998Links: zwei der verschwundenen Wegweiser an der Schillstraße. Für den unteren, der samt Pfahl eines Tages (1998) verschwand, wurde sogar ein Zettel mit Suchanzeige am Beginn der Schillstraße angebracht! Der obere am Baum befestigte Wegweiser wurde im Jahre 2004 wieder gefunden und an der Straße Am Gänseberg angebracht.

Mitte: auch ein solcher Wegweiser am Wirtschaftsweg hinter dem Fuchsturm war eines Tages 1998 am Pfahl verschwunden, ist 1/2006 ersetzt wurden und 4/2006 wieder abgerissen und verschwunden!

Rechts: dieser versteckt am Hauptwanderwegweiser an der Straße angebrachte Wegweiser von 1998 ist auch eine "Eigenproduktion" und sollte ebenfalls *umgehend restauriert oder erneuert werden. Er wurde im Dez. 2005 zu dem Grünen im Bild unten umgearbeitet bzw. restauriert (inzwischen wieder verschwunden!) Im Januar 2006 wurde ein anderer Wegweiser dort wieder angebracht (siehe im Bild oben und Bilder 133, 133a - Chronik Teil 4). Am Beginn der Schillstraße, wo früher Wegweiser auf den Lehrpfad hinwiesen (s. linke Bilder), werden auf Grund der dort häufigen Verluste auch zukünftig keine mehr angebracht werden. Der heute noch zu sehende Rest eines großen GL Symboles am Lichtmast auf der linken Seite der Schillstraße stammt noch aus den Anfangszeiten der ersten Markierung von 1986 (s. Bild 137a - Chronik Teil 4). Erst später wiesen dort dann Wegweiser auf den Geologischen Lehrpfad hin.

Neue Wegweiser 2006

*Alle Wegweiser zum Geologischen Lehrpfad wurden im Dezember 05/Januar 06 umfassend restauriert bzw. neu hergestellt, wobei der Grüne mit orangener Schrift (im Bild unten) seit Ostern 2006 schon wieder einen "Liebhaber" gefunden hatte.

Ausblick in die Zukunft

Nach entsprechenden Literaturhinweisen hatte es im Jahre 1912 einen sehr schönen Aufschluss in den Myophorienbasisschichten oberhalb der Wilhelmshöhe gegeben (s. Beschreibung). Die Einbeziehung dieses Aufschlusses nahe des Geologischen Lehrpfades wäre für den Geologischen Lehrpfad eine wunderbare Vervollständigung des Ersten Geologischen Lehrpfades von Jena! Bilder siehe Chronik Teil 3).

Alte Aufnahme des Weges zur Wilhelmshöhe Straße zur Wilhelmshöhe heute Blick auf den Hausberg (1912)

 


Danksagung

Der Geologische Lehrpfad von Jena am Nordhang des Hausberges konnte nur Dank der Mithilfe vieler Personen realisiert werden!

Stellvertretend für viele der hier ungenannten Personen möchte ich mich bedanken bei:

  • Herrn H. Ertel und W. Eckardt von der ehemaligen Station Junger Techniker und Naturforscher Jena - Lobeda, die mir in der Anfangszeit die notwendigen Kontakte herstellten (Stadt/Forstwirschaft u. a.) und den Lehrpfad auch fotographisch begleiteten
  • Herrn K. Preller (†), L. Graefe u. W. Eckardt, die mir stets volle Unterstützung und Hilfe am Aufschluss 1 (Schillstraße) gewährten. Besonderer Dank gilt Herrn W. Eckardt der mir durch seine Informationen zu den Aufschlüssen 2 und 2a wesentlich dazu verholfen hatte, dass der Aufschluss 2 a als zweiter Teil der historisch beschriebenen Aufschlüsse der Gipsschlotten am Hausberg erkannt werden konnte. 
  • Herrn K. Wittich (†) und dem Archivar Herrn Engelmann von der Fuchsturmgesellschaft für ihre Hilfe und das zur Verfügung stellen von historischem Quellenmaterial
  • Herrn K. Krahn, F. Julich mit seinen Zivildienstleistenden und W. Mautsch (ehem. Amtsleiter), sowie Frau Eichner vom Jenaer Umwelt- und Naturschutzamt, die immer ein offenes Ohr für die Belange des Lehrpfades hatten
  • Frau I. Heller (†) und Herrn Harzer, die mir in den Anfangsjahren die notwendigen finanziellen Mittel über den Kulturbund bzw. der Stadt Jena zur Verfügung stellten
  • meinen ehemaligen Schülern der Arbeitsgemeinschaft " Junge Geologen", vor allem Herrn I. Löffler, die sehr aktiv viele Stunden in ihrer Freizeit an den Aufschlüssen des Lehrpfades arbeiteten
  • den Mitarbeitern des Internationalen Bundes (IB) Projekt Ökoplan, stellvertretend Herrn U. Ewert, die viele Arbeiten in hervorragender Qualität an allen Aufschlüssen durchführten und bei Hilferufen immer sofort zu Stelle waren!
  • Frau Rosa Maria Haschke, die Ortsteilbürgermeisterin von Wenigenjena, die mir im Zusammenhang mit der Entdeckung der "Gipsschlotten 2" jegliche Unterstützung zusagte und aufkommende Probleme im Sommer 2014 mit den Kommunalen Immobilien klärte.
  • den Mitarbeitern vom Kommunalservice Jena (stellvertretend Herrn Treuter und Schildhauer), die den schonenden Abriss des Gartenhauses/Schuppens und der Betonüberbauten an /über den Aufschlüssen 2 "Gipsschlotten 1" und 2 a "Gipsschlotten 2" ohne Schäden an den Gipsfelsen anzurichten, bewerkstelligten

 

Möge der Geologische Lehrpfad auch noch für die nächsten Generationen ein erhaltenswerter,
lehrreicher und interessanter Wanderweg bleiben!


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